
Der berühmt-berüchtigte Schuhkarton voller Quittungen, Kassenbons und Belege hat ausgedient. Auch das mühsame Sortieren von Papierordnern oder das Einscannen einzelner Dokumente gehört vielerorts der Vergangenheit an. Dass Steuerberatung heute vollständig digital funktionieren kann – und dabei deutlich effizienter wird –, zeigt die Krefelder Kanzlei bps² besonders eindrucksvoll.
In der Kanzlei am Gahlingspfad ist Digitalisierung kein Schlagwort, sondern seit Jahren gelebte Praxis. Bereits 2021 stellte die Kanzlei ihre gesamte Buchhaltung auf digitale Prozesse um. Ein Schritt, der interne Abläufe beschleunigte und vor allem den Mandanten spürbare Vorteile brachte. Zentrales Werkzeug dieser digitalen Arbeitsweise ist die DATEV-Plattform „Unternehmen online“. Sie bildet die Schnittstelle zwischen Mandanten und Kanzlei. Belege werden digital hochgeladen, Buchhaltungsdaten verarbeitet und Auswertungen jederzeit verfügbar gemacht.

„Wir positionieren uns ganz bewusst als digitale Kanzlei“, sagt Steuerberater und Partner Gerrit Held. Dabei gehe es nicht nur um technologische Modernisierung, sondern um eine grundlegende Haltung. Digitalisierung sei kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um Zusammenarbeit einfacher, schneller und transparenter zu gestalten. „Unsere Mandanten können von jedem gewünschten Ort aus auf ihre aktuellen Zahlen zugreifen“, erklärt Laura Kilders, die bei bps² für digitale Prozesse und Anwendungen verantwortlich ist. „Das sorgt für Geschwindigkeit und Transparenz in der täglichen Zusammenarbeit.“
Statt lange auf betriebswirtschaftliche Auswertungen zu warten, stehen entscheidungsrelevante Zahlen heute nahezu in Echtzeit zur Verfügung. Das verändert die Steuerberatung grundlegend: Unternehmer erhalten eine deutlich bessere Grundlage für Investitionen, Personalentscheidungen oder Liquiditätsplanung.
Im Zentrum der Kanzleiphilosophie steht ein klarer Anspruch: Mandanten sollen sich bei bps² gut aufgehoben fühlen. Die Kanzlei versteht sich als Partner auf Augenhöhe – mit transparenter Kommunikation, proaktivem Handeln und verlässlicher Umsetzung. „Wir arbeiten service- und lösungsorientiert und immer noch einen Schritt weiter“, so Gerrit Held. Statt Standardantworten zu liefern, werden individuelle Situationen analysiert, konkrete Empfehlungen formuliert und die nächsten Schritte aktiv begleitet. „Wir pflegen eine Zusammenarbeit, die auch komplexe steuerliche, rechtliche und betriebswirtschaftliche Themen sicher tragfähig macht.“

Besonders stark vertreten ist bps² im Gesundheitswesen. Zu den Mandanten zählen unter anderem Physiotherapiepraxen und weitere Einrichtungen aus dem medizinischen Bereich. Darüber hinaus betreut die Kanzlei zahlreiche gemeinnützige Organisationen sowie Unternehmen mit größerem Immobilienbesitz, bei denen steuerliche Strukturierung und langfristige Planung eine zentrale Rolle spielen.
Branchenübergreifend sorgt die Digitalisierung für klare Vorteile: Prozesse werden standardisiert, Abläufe beschleunigt und Informationen jederzeit nachvollziehbar bereitgestellt. Auch intern zeigt sich der Wandel deutlich. Mit einem Team von mehr als 20 Mitarbeitenden agiert bps² als moderne, wachsende Kanzlei für Krefeld und die Region. Digitale Arbeitsweisen und flexible Kommunikationsstrukturen prägen den Alltag und erhöhen zugleich die Attraktivität als Arbeitgeber.

„Viele junge Menschen sind digital aufgewachsen und erwarten diese Strukturen auch im Berufsleben“, sagt Laura Kilders. „Wenn Prozesse unnötig kompliziert oder papierlastig sind, wirkt das nicht mehr zeitgemäß.“ Auch aus diesem Grund investiert die Kanzlei gezielt in Technik, Weiterbildung und Nachwuchsförderung. Auszubildende und Werkstudierende sind Teil des Teams und erhalten früh Einblicke in moderne Steuerberatung – jenseits klassischer Aktenordnerlogik.
Trotz aller Digitalisierung bleibt der Mensch im Mittelpunkt. Für Gerrit Held ist klar: Technik soll entlasten, nicht ersetzen. „UnserZiel ist es, Freiräume zu schaffen – für bessere Beratung, mehr Austausch und eine tiefere Auseinandersetzung mit den Anliegen unserer Mandanten.“
Die Kanzlei bps² zeigt, wie dieser Wandel konkret umgesetzt werden kann: Aus Papierprozessen werden digitale Workflows, aus verzögerten Auswertungen werden Echtzeitdaten – und aus dem klassischen Schuhkarton wird ein vollständig digitales System.
Ganz papierlos ist der Alltag allerdings noch nicht: „Behörden schicken uns größtenteils noch Post“, sagt Gerrit Held mit einem Schmunzeln. Unter anderem Gewerbesteuerbescheide landen weiterhin im Briefkasten.
bps² Partnerschaft mbB
Rechtsanwalt Steuerberater Wirtschaftsprüfer
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47803 Krefeld
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Fotos: Felix Burandt

