Bestattungshaus Sinzig Frankenheim

Gut vorbereitet auf den letzten Weg

Juliane Frankenheim leitet das Unternehmen zusammen mit Vater Claus und Schwester Victoria.

Der nächste Geburtstag wird mit großer Freude geplant, die eigene Hochzeit sowieso und auch den kleineren besonderen Tagen im Leben wird viel Aufmerksamkeit geschenkt. Doch es gibt ein Thema, das immer noch stiefmütterlich bedacht wird, obwohl es nicht minder wichtig ist: der Tod.

Juliane Frankenheim, die das Familienunternehmen gemeinsam mit Schwester Victoria Frankenheim und Vater Claus Frankenheim in sechster Generation leitet, weiß jedoch um die Relevanz: „Die Hürde über Bestattungen zu Lebzeiten zu sprechen, ist oftmals hoch, dabei gehört das Thema genauso zu uns und unserem Leben wie Geburt oder Hochzeit“, so die Bestattermeisterin.

Um den Menschen die Hemmungen zu nehmen, ins Gespräch über den letzten Weg zu kommen, hat das Führungstrio sich dafür entschieden, eine weitere Filiale in der Marktstraße zu eröffnen: „Wir haben hier komplett renoviert und ab dem Spätsommer ist die Filiale regelmäßig besetzt“, erklärt Juliane Frankenheim. Hier seien sie noch näher an den Menschen und mitten im Leben – genau an dem Punkt, an dem sich bestenfalls mit dem Thema Tod auseinandergesetzt werden sollte: „Viele Menschen kostet es enorm viel Mut, in ein Bestattungshaus zu gehen und wir möchten mit der Filiale die Barriere abbauen und die Möglichkeit bieten, ins Gespräch zu kommen“, so Juliane Frankenheim.

Das Team des Bestattungshauses Sinzig Frankenheim, das aus 60 Mitarbeiter*innen besteht, bietet deshalb ein erstes unverbindliches Informationsgespräch kostenlos an: „Hierbei klären wir erstmal auf, welche Möglichkeiten der Bestattung es gibt, aber auch über die finanziellen Aspekte sprechen wir“, so Juliane Frankenheim und ergänzt, „oftmals kommt es dann auch noch zu einem zweiten oder dritten Termin, bevor wir final einen Vertrag aufsetzen, und das ist vollkommen in Ordnung, denn der Mensch steht bei uns im Fokus und solch ein Prozess kann und darf dauern.“

Mit dem neuen Ladenlokal auf der Marktstraße möchte das Bestattungshaus noch näher an die Menschen heranrücken.

Dass eine frühe Auseinandersetzung mit dem Thema wichtig ist, kann die Bestattermeisterin nur betonen: „Für die meisten Hinterbliebenen ist es eine enorme Entlastung, wenn vorher bereits alles geklärt wurde. Sie möchten es so gerne richtig machen und gleichzeitig stellen sich dann so viele Fragen in einer Zeit, die eigentlich dem Abschied gehören sollte.“ Genau deshalb sei eine Bestattungsvorsorge enorm hilfreich. Alle Wünsche, die in diesem Vertrag notiert werden, seien bindend und werden erfüllt. Neben den Vorstellungen zur Art der Bestattung und zu den Inhalten der Trauerfeier sind es aber auch finanzielle Aspekte, die idealerweise im Vorfeld abgeklärt werden: „Das Finanzielle und das Emotionale treffen im Trauerfall oft aufeinander und erschweren den Hinterbliebenen den Trauerprozess. Dabei wissen viele Menschen nicht, dass es eben nicht ausreicht, einfach nur Geld für die eigene Bestattung zur Seite zu legen, weil dieses Geld nicht zweckgebunden ist und so zum Beispiel auch vom Sozialamt verwendet werden darf. Bei der Bestattungsvorsorge kann das Geld hingegen ganz konkret für die Bestattung festgelegt werden“, erläutert Juliane Frankenheim. So könne mit einer Bestattungsvorsorge der Fokus ganz auf der Trauerarbeit liegen: „Es gibt den Hinterbliebenen die Sicherheit, alles im Sinne des Verstorbenen zu machen.“

Aber auch Wünsche, wie zum Beispiel der einer gemeinsamen Bestattung mit dem Partner, können in einem solchen Vertrag festgelegt werden. Viele Menschen möchten gerne mit dem Ehepartner beigesetzt werden. Um die Pflege für die Hinterbliebenen möglichst gering zu halten, entscheiden sich mittlerweile viele für ein Kolumbarium: „Das Kolumbarium ist ein Urnenfriedhof, der sich direkt bei uns im Haus auf der Kölner Straße befindet und pflegefrei ist“, so Juliane Frankenheim. Vor der Grabstätte befindet sich ein kleiner Balkon, auf dem die Hinterbliebenen Fotos, Blumen oder andere kleine Andenken aufstellen können. „Ein Vorteil ist die kurze Ruhefrist von zehn Jahren. Der zusätzliche Wegfall der Kosten für Grabstein und Grabpflege macht das Kolumbarium außerdem zu einer günstigen und dennoch individuellen Bestattungsalternative“, klärt die Bestattermeisterin auf.

Ein Besuch beim Bestattungshaus Frankenheim in der renovierten Filiale auf der Marktstraße bringt somit nicht nur wertvolle Informationen, sondern auch das Gefühl, dass einem jemand gegenübersitzt, der zuhört und bei den Vorbereitungen auf den letzten Weg bestens berät und hilft.

Filiale Marktstraße
Ecke Gabelsberger Straße 1
47798 Krefeld
Telefon: 021 51 – 31 27 87

Bestattungshaus Sinzig Frankenheim
Kölner Straße 50-52
47805 Krefeld
Telefon: 0 21 51 – 31 27 87
bestattungshaus-frankenheim.de

Fotos: Felix Burandt
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