
Seit dem 1. Januar 2025 firmiert der Krefelder Traditionsverein SC Bayer als Sportclub Krefeld 1905. Klar, dass auch das zu Krefelds größtem Sportverein gehörende Fitness- und Gesundheitscenter TimeOut in der neuen Welt angekommen ist. Das zeigt sich unter anderem in seinem neuen, frischen Design mit einem leuchtenden Hellgrün als wichtigster Farbe, die für Modernität und Dynamik des TimeOut-Trainingskonzepts steht. Parallel zur Umsetzung des neuen Corporate Designs werden auch die Gebäude der 2003 eröffneten Sportstätte nach und nach erneuert. Jetzt, im Herbst, werden gerade die Umkleiden und Duschräume saniert. Wer sich das neue TimeOut anschauen möchte, kommt am besten am Samstag, 14. November zum Tag der offenen Tür in den Uerdinger Löschenhofweg.
„Alles im grünen Bereich war eigentlich schon immer unser Motto“, erklärt TimeOut-Leiter Wolfgang Hüsgen schmunzelnd, während er uns in seinem leuchtend grünen Polohemd gegenübersitzt. „Unser Ziel ist nach wie vor, den Menschen, die hier trainieren, zu mehr Fitness und Gesundheit zu verhelfen – also aus dem ‚roten‘ in den ‚grünen‘ Bereich zu kommen. Seit der Eröffnung vor 23 Jahren setzen wir auf hohe Qualität und eine umfassende Beratung. Schön, dass unser neues Erscheinungsbild uns dabei hilft, das nach außen noch besser zu kommunizieren“, sagt er zufrieden.

„Der menschliche Körper ist der gleiche wie vor 50 oder 100 Jahren. Aber früher bekamen die Menschen im Alltag mehr Bewegung. Kinder haben häufiger auf der Straße gespielt, als dass sie vor dem Bildschirm saßen, und man hat nicht alle Wege mit dem Auto zurückgelegt“, gibt Wolfgang Hüsgen zu bedenken. „Klar hatten auch unsere Großeltern Rückenschmerzen – zum Beispiel wegen harter körperlicher Arbeit. Dafür waren Gesundheitsprobleme aufgrund von Bewegungsmangel und ungesunder Ernährung seltener“, weiß der Sportwissenschaftler. Für Wolfgang Hüsgen ist daher ein sportlicher Ausgleich unserer oft bewegungsarmen Lebensweise gerade in der heutigen Zeit dringend nötig.
Um herauszufinden, was individuell benötigt wird, bietet das TimeOut eine umfassende Diagnostik der körperlichen Fitness und des allgemeinen Gesundheitszustands. Bei der Analyse werden auch Muskel- und Fettmasse gemessen, da das Gewicht allein nicht viel aussagt. „Man kann auch schlank sein und kaum Muskeln haben“, weiß Wolfgang Hüsgen. „Manchmal ergeben sich bei unseren Tests sogar Hinweise auf medizinische Probleme. Dann empfehlen wir, erst zum Arzt zu gehen, bevor mit dem Training begonnen werden kann.“ Auf Basis der Testergebnisse erstellen die TimeOut-Sportexperten einen individuellen Trainingsplan. Und, um den Trainingsfortschritt immer im Blick zu haben, werden die Tests in regelmäßigen Abständen wiederholt. „Das ist wie eine Lernstandskontrolle“, erklärt Hüsgen mit einem Lächeln.

Training ist laut Wolfgang Hüsgen für jeden wertvoll – für junge Menschen ebenso für Alte, für Untrainierte ebenso wie für Sportler. Dabei sei eine falsche Selbsteinschätzung oft ein Hinderungsgrund, mit dem Training anzufangen oder das passende Training zu machen, erzählt Hüsgen. „Ich höre öfter Sätze wie: ‚Ich habe vor 20 Jahren zum letzten Mal Sport gemacht, bin aber bestimmt noch fast so gut wie damals‘ – was leider in den seltensten Fällen stimmt“, berichtet er. „Wer sich falsch einschätzt und dann ohne Beratung Übungen macht, wird sich entweder überfordern oder langweilen und auf jeden Fall bald die Lust verlieren“, sagt Hüsgen und erklärt, dass die Tests und darauf basierenden Trainingspläne dazu dienen, genau so etwas zu verhindern.
Dem TimeOut-Leiter ist bewusst, dass die Alltagsbelastung sehr unterschiedlich sein kann – bei Menschen, die viel sitzen, ebenso wie bei körperlich arbeitenden Handwerkern oder sogar Leistungssportlern. „Triathleten zum Beispiel argumentieren oft, dass sie im Sommer kein Krafttraining brauchen, weil sie dann ja schon drei verschiedene Sportarten ausüben“, erzählt der TimeOut-Leiter. Leider ist deren Training aber oft einseitig, was auch für andere Sportlergruppen wie Fußballer, Golfer oder Tennisspieler gilt. „Gezieltes Krafttraining kann daher bei vielen Sportlern das Verletzungsrisiko reduzieren und dazu beitragen, dass sie in ihrer eigenen Sportart besser werden“, gibt er zu bedenken.

Auf der anderen Seite sieht Hüsgen bei Menschen, die bisher kaum Sport treiben, immer noch große Vorbehalte, in eine „Muckibude“ zu gehen. Diese Sorge muss sich für ihn aber niemand machen. „Bei uns sind Menschen aller Leistungsniveaus. Hier wird also keiner belächelt, weil er oder sie weniger sportlich ist als andere“, bekräftigt Hüsgen. „Ein Kind, das Laufen lernt, fängt ja auch nicht mit Rennen an.“ Wer wissen will, was ihn im TimeOut erwartet, kommt am besten im November zum Tag der offenen Tür. Dort kann man sich die Räumlichkeiten in aller Ruhe ansehen und bekommt alle möglichen Fragen beantwortet. „Wir wollen den Menschen die Berührungsängste nehmen. Kommt einfach vorbei, und seht es euch selbst an“, lädt Hüsgen Unentschlossene ein. „Da können wir auch gleich einen Termin für ein Probetraining vereinbaren.“
Tag der offenen Tür im TimeOut
Mitmachen und ausprobieren!
Samstag, 14. November, 10-17 Uhr
Löschenhofweg 70
47829 Krefeld
timeout-krefeld.de
Fotos: Felix Burandt

