Zecher Bestattungen

Abschiede, die in Erinnerung bleiben

Julius Zecher führt das Unternehmen …

Manchmal ist es nur ein kleines Detail, das einer Trauerfeier persönliche Bedeutung gibt. Ein Enkelkind, das auf der Klarinette ein Stück für den verstorbenen Großvater spielt. Ein letzter Gruß, mit Farbe direkt auf den Sarg geschrieben. Ein Song, eine Erinnerung – für Außenstehende vielleicht unscheinbar, für die betroffene Familie aber von großer Bedeutung und verbunden mit einem Moment, der im Herzen und im Gedächtnis bleibt. Ein Abschied braucht keine große Inszenierung, um das zu erreichen. Entscheidend ist, dass er zu dem Menschen passt, um den es geht. Einen solchen persönlichen Abschied zu ermöglichen, gehört zum Kern der Arbeit von Zecher Bestattungen.

Wenn ein Mensch stirbt, stehen Angehörige oft innerhalb kürzester Zeit vor einer Situation, auf die sie kaum vorbereitet sind. Zur Trauer kommen viele organisatorische Fragen: Welche Form der Bestattung passt? Wie soll die Trauerfeier aussehen? Was ist jetzt zu erledigen? Das Team um Johanna und Julius Zecher behält den Überblick und führt Schritt für Schritt durch diese schweren Tage. „Viele Angehörige sind zunächst sehr verunsichert. Für uns ist es deshalb wichtig, ihnen Orientierung und Sicherheit zu geben“, sagt Johanna Zecher, die gemeinsam mit ihrem Bruder im Familienunternehmen arbeitet. „Oft sind die Kinder der Verstorbenen stark belastet. Nach dem Erstgespräch bekommen wir von ihnen häufig die Rückmeldung: Jetzt fühlen wir uns besser.“

… gemeinsam mit seiner Schwester Johanna.

Seit rund 170 Jahren begleitet das Bestattungshaus in Uerdingen Familien beim Abschied. Gegründet wurde es von Jakob Webers, 1959 übernahm dessen Neffe Johannes Zecher. Bestattungsformen und Rituale haben sich seitdem verändert. Geblieben ist die Aufgabe, Menschen in einer Ausnahmesituation Sicherheit zu geben und ihnen möglichst viel von dem abzunehmen, für das ihnen gerade die Kraft fehlt. Auf Wunsch kümmert sich das Team um Behördengänge, Abmeldungen bei Versicherungen und Dienstleistern sowie um Rentenangelegenheiten. Auch die weiteren Schritte der Bestattung werden gemeinsam geordnet. So bleibt den Angehörigen mehr Raum für ihren persönlichen Abschied.

Wie dieser aussieht, unterscheidet sich von Familie zu Familie. Einige Angehörige lassen sich Trauerschmuck herstellen, bei dem zum Beispiel die Asche eines Angehörigen zu einem Diamanten verarbeitet wird, um ihn an einem Ring zu tragen. Für eine andere Familie organisierte das Team eine Bestattung, bei der die Asche aus einem Ballon über dem Saarland verstreut wurde. Auch Flussbestattungen auf dem Rhein hat das Bestattungshaus bereits begleitet. „Solche außergewöhnlichen Formen des Abschieds machen aber nur einen kleinen Teil der Beerdigungen aus, die wir durchführen“, sagt Julius Zecher. Viel häufiger gehe es darum, gemeinsam herauszufinden, was sich für die Familie richtig anfühlt. Manche Angehörige kommen mit ganz konkreten Vorstellungen, andere zunächst nur mit einem Gefühl oder einer Erinnerung. Im Gespräch nimmt der Abschied Schritt für Schritt Gestalt an.

Das Bestattungshaus in Uerdingen wurde vor rund 170 Jahren gegründet.

Dafür braucht es Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Der Tod gehört für viele Menschen noch immer zu den Themen, über die im Alltag wenig gesprochen wird. Entsprechend groß ist die Unsicherheit, sobald er plötzlich Teil des eigenen Lebens wird. Zecher Bestattungen spricht deshalb offen über Möglichkeiten, Abläufe und Kosten. Niemand soll in einer ohnehin belastenden Situation zusätzlich von unerwarteten Rechnungen oder unklaren Entscheidungen überrascht werden. Bei aller Professionalität gehen manche Schicksale aber auch nach vielen Berufsjahren nicht spurlos am Team vorbei. „Wir nehmen uns in solchen Fällen die Zeit, miteinander darüber zu sprechen“, sagt Johanna Zecher. Die Dankbarkeit der Angehörigen helfe dabei, schwierige Situationen zu verarbeiten.

Mit einer Bestattungsvorsorge lässt sich die eigene Familie bereits im Vorfeld entlasten. Jeden Tag erlebt das Team, wie hilfreich es für Angehörige ist, wenn wichtige Entscheidungen bereits getroffen wurden. Bestattungsart, Sarg, Blumenschmuck oder Traueranzeige und weitere Details lassen sich im Voraus festlegen. Auch die finanzielle Absicherung, etwa über eine Sterbegeldversicherung oder ein zweckgebundenes Treuhandkonto, gehört zur Vorsorge.

Wie unkompliziert das sein kann, zeigt eine Erinnerung von Julius Zecher: „Eine Frau, bei bester Gesundheit, meldete sich bei uns mit einer einfachen Ansage: ‚Wenn ich tot bin, möchte ich meine Beerdigung genauso wie die von meinem Mann haben.‘ Mehr brauchte es in diesem Fall kaum. Damit steht für ihre Angehörigen fest, was sie sich einmal wünscht.“

Ob ein Abschied lange im Voraus geplant wird oder Angehörige innerhalb weniger Tage Entscheidungen treffen: Das Team von Zecher Bestattungen sieht seine Aufgabe darin, den Menschen in dieser Zeit den Rücken freizuhalten. Es ordnet, organisiert und beantwortet Fragen, damit Trauernde sich nicht vor allem mit Formularen, Fristen und Telefonaten beschäftigen müssen. Und damit am Ende das in Erinnerung bleibt, worum es eigentlich geht: der Mensch, von dem Abschied genommen wird – vielleicht verbunden mit einem Stück auf der Klarinette, einem letzten Gruß auf dem Sarg oder einfach dem Gefühl: So hätte es ihm gefallen.

Zecher Bestattungen
Am Marktplatz 13
47829 Krefeld
Telefon: 02151 – 48 07 31
E-Mail: info@bestattungen-zecher.de
bestattungen-zecher.de

Fotos: Felix Burandt
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