150 Jahre Gebr. Lorenzen

Zu regenerativen Energien gibt es keine Alternative!

Die Geschäftsführung: Detlev Krause, Thomas Lorfing, Katharina Schütze, Raimund Draken und Christoph Nawrot.

Im Jahr 1876 gründete der gelernte Klempner Peter Lorenzen in Krefeld ein kleines Geschäft für die Installation von Öllampen. 150 Jahre später hat sich sein Unternehmen vom lokalen Handwerksbetrieb zu einem der größten Anbieter von Heizungs-, Sanitär-, Lüftungs- und Kältetechnik am Niederrhein entwickelt. 170 Mitarbeitende an vier Standorten schaffen für ihre Kundinnen und Kunden klimaeffiziente und nachhaltige Lösungen auf dem neuesten technischen Stand. Die Bedeutung regenerativer Ideen wurde bei Lorenzen bereits in den 1990er-Jahren erkannt. „Von Kohle zu Öl, von Gas zu Strom hat sich unsere Unternehmen immer wieder neu erfunden“, weiß Geschäftsführer Thomas Lorfing.

1876 gründete der Klempner Peter Lorenzen sein kleines Krefelder Unternehmen.

„Heute sehen wir es als unsere Mission, fossile Brennstoffe immer mehr durch integrierte Energiekonzepte abzulösen, und sind damit schon ziemlich weit gekommen“, so Lorfing. Bei Privatkunden setzt das Krefelder Unternehmen inzwischen fast nur noch regenerative Energien ein. Auf diese Weise wurden bereits etwa 2.000 Wärmepumpen eingebaut. Öl- und Gastechnik werden nur noch als Ergänzung installiert — oder wenn die komplette Umstellung für einen Kunden aktuell noch nicht zumutbar wäre.

Um auf den heutigen Stand zu kommen, hat die Firma Lorenzen einen weiten Weg zurückgelegt, und einige Krisen überstanden – vom Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur Meisterung der Corona-Pandemie vor gerade einmal fünf Jahren. Möglich wurde dies vor allem durch den festen Zusammenhalt des Krefelder Familienunternehmens, das immer wieder erfolgreich an die nächste Generation übergeben wurde. Der erste Generationswechsel erfolgte nach einem Vierteljahrhundert von Gründer Peter Lorenzen auf seine Söhne Gottfried und Johannes. Heute ist mit Katharina Schütze, Raimund Draken und Thomas Lorfing bereits die fünfte Generation in der Verantwortung.

Dabei beschränkt sich der Zusammenhalt bei Lorenzen bei weitem nicht auf die Inhaberfamilien. „Unsere Mitarbeitenden identifizieren sich sehr mit dem Unternehmen und sind oft viele Jahre dabei“, freut sich Geschäftsführerin Katharina Schütze. „Es gibt einige Väter und Söhne bei uns, 40-jährige Jubiläen sind gar nicht selten und viele bleiben bis zur Rente“, zählt sie auf. „Wie fest verankert unser Spirit ist, hat sich auch in Krisen wie Corona immer wieder gezeigt“,ergänzt Geschäftsführerkollege Lorfing: „Das ist für alle ein Geben und Nehmen. Freud und Leid werden bei uns fair geteilt. So etwas findet man längst nicht in jedem Betrieb.“

Gut gelungen ist dem Familienunternehmen auch die Integration der Partnerbetriebe – von der Übernahme der Firma Wilhelm Jacobs in Bonn 1975, über die Integration der Dresdener B+N Haustechnik bis zur Beteiligung an dem Kälte- und Klimatechnik-Unternehmen Fleuren in Dinslaken. Mit etwa 125 Mitarbeitenden, von denen etwa 40 in der Firmenzentrale an der Uerdinger Straße arbeiten, ist Krefeld dabei nach wie vor Hauptsitz. Trotz aller Erweiterungen verfügt Lorenzen über ein klares Profil als technologieorientierter Anbieter von Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik. Zu den Kunden zählen heute ebenso Privatleute, die ihr Ein- oder Zweifamilienhaus technisch auf den neuesten Stand bringen wollen, wie Unternehmen und Kommunen – bis hin zu Neubauprojekten mit bis zu 200 Wohneinheiten.

„Für uns ist es sehr wichtig, jedes Gebäude ganzheitlich zu betrachten“, erläutert Thomas Lorfing die Vorgehensweise. „Technologie muss immer auf die individuellen Bedingungen angepasst werden. Bei uns gibt es nichts von der Stange“, betont er stolz. „Wir haben schon in den 1970er Jahren erstmals mit Wärmepumpen gearbeitet. Dazu kam dann die Elektrofußbodenheizung.“ Nach dem Ende der ersten Ölkrise in den 80er-Jahren verschwanden Wärmepumpen dann wieder vorübergehend. „Wir freuen uns, dass wir zu den Pionieren bei der Wiedereinführung gehören, und heute pro Jahr etwa 100 Anlagen einbauen“, sagt er mit einem Lächeln.

Gebr. Lorenzen ist heute einer der größten Anbieter von Heizungs-, Sanitär-, Lüftungs- und Kältetechnik am Niederrhein.

Immer an der Spitze der technologischen Entwicklung zu sein, heißt für Lorenzen, über die Forcierung der Wärmepumpentechnik hinaus an weiteren Zukunftsprojekten zu arbeiten. So hat das Unternehmen zum Beispiel kürzlich eine innovative Eisspeicherheizung in einer Duisburger Schule eingebaut. Eine fünfmal so große Anlage soll bald in der neu zu errichtenden Rheinlandhalle an der Westparkstraße entstehen.

Klar ist auch, dass das Unternehmen nicht nur seine Kunden mit umweltfreundlicher Technologie ausstattet, sondern auch selbst mit gutem Beispiel vorangeht: „Bis 2030 wollen wir unseren Fuhrpark, bis auf unseren Schwerlaster, komplett auf Elektroantrieb umstellen“, betont Katharina Schütze. Bereits jetzt fahren 60 Prozent unserer 75 Fahrzeuge mit Strom.“ Außerdem wird das Jubiläumsjahr genutzt, um die Firmenzentrale technisch auf den neuesten Stand zu bringen. „Hier wird es einen Showroom für neue Energiekonzepte geben“, so Schütze. „Wir sind der festen Überzeugung, dass es zu regenerativen Energien keine Alternative gibt. Das vermitteln wir unseren Kunden und leben es selbstverständlich auch selbst.“ Darin sind sich Katharina Schütze und Thomas Lorfing absolut einig.

Gebr. Lorenzen GmbH & Co. KG
Uerdinger Straße 10-12
47799 Krefeld
Telefon: 02151-85 58-0
E-Mail: info@lorenzen.gl
lorenzen.gl

Fotos: Lorenzen
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