Wir haben unsere festen und freien Mitarbeitenden gebeten, von ihrem schönsten Erlebnis bei der Arbeit am Magazin zu erzählen.
Felix Burandt (Fotograf)
Fototermin mit Weißwein und Häppchen
Eins meiner schönsten CREVELT-Erlebnisse war das Foto-Shooting mit der Künstlerin Roswitha di Nardo. Ich wurde herzlich in ihrem hellen Atelier in der Wiedstraße empfangen, fast wie ein alter Freund. Wände und Staffeleien waren mit farbenfrohen, großformatigen Malereien auf Leinwand bestückt, doch mein fotografisches Auge viel sofort auf ein akkurates Stillleben, bestehend aus einer Flasche Weißwein, bereits entkorkt, zwei Weingläsern und einem kleinen Tapas-Ensemble aus Oliven, Käsestangen und selbstgemachten Frikadellen. Ich hatte noch nicht ganz meine Kameratasche auf dem mit getrockneten Farbklecksen übersäten Boden abgestellt, als Roswitha mir mit einem charmanten Lächeln bereits die Frage stellte, ob es vor dem Fotoshooting ein Gläschen Wein sein dürfte. Natürlich konnte ich ihr diesen Wunsch nicht ausschlagen. Und so tranken wir zu den leckeren — teils von ihrem Mann gemachten — Häppchen gemütlich die Flasche Wein und quatschten über alles Mögliche. Die Fotos, die im Anschluss entstanden, mag ich sehr, genauso wie die Erinnerung an diesen Termin. Abschließend schenkte mir Roswitha noch eins ihrer Bilder, an dem ich mich nun täglich erfreuen kann.


Oliver Nöding (Redaktionsleiter)
Eine unvergessliche Begegnung
Fünf Jahre CREVELT bedeutet 50 Ausgaben und 50 mal Druckschluss-Hektik, aber natürlich auch unzählige spannende Geschichten und unvergessliche Begegnungen. Die schönsten Erlebnisse herauszupicken, ist eine undankbare Aufgabe: Notgedrungen übergeht man dabei Menschen, die man eigentlich auch gern erwähnt hätte. Und der Anlass für das Treffen, das mich in den vergangenen fünf Jahren als Redakteur am nachhaltigsten beeindruckt und seitdem nicht mehr verlassen hat, war auch gar kein schöner: Als ich Mark Glabutschnig-Semrau im September 2020 besuchte, wussten wir beide, dass er nicht mehr lang zu leben hatte. Der 30-Jährige war unheilbar an Krebs erkrankt, sein größter Wunsch war es, noch einmal Weihnachten im Kreise seiner Familie feiern zu können. Ein Wunsch, der in Erfüllung ging — aber Mark verstarb dann wenige Wochen später, zu Beginn des Jahres 2021. Tatsächlich denke ich noch oft an ihn: an den Humor, mit dem er sein Schicksal betrachtete, aber auch die Nüchternheit, mit der er über dieses Schicksal sprach, als sei es gar nicht sein eigenes. Der Artikel, den ich über mein Treffen mit ihm schrieb, war wahrscheinlich meine größte Herausforderung als Autor: Ich wusste, dass es eine Art vorgezogener Nachruf auf diesen jungen Mann, Ehegatten und Vater war, dessen Kampf einerseits so alltäglich war, dabei aber doch so unvorstellbar für jeden, der von außen darauf schaute. Der Dank, den er und seine Ehefrau mir für den Text aussprachen, hat mir unglaublich viel bedeutet.
Lucas Coersten (Fotograf)
Ich lerne in jedem Termin etwas Neues dazu!
Krefeld habe ich eigentlich erst durch meine Arbeit fürs CREVELT so richtig kennengelernt. Als zugezogener Fotograf hatte ich die Gelegenheit, in den vergangenen Jahren die verschiedensten Persönlichkeiten und Orte kennenlernen dürfen, was für mich das Beste an der Arbeit für jede neue Ausgabe ist. Ob ein ausführliches Gespräch mit Wolfgang Müller auf Plattdeutsch oder die Jungs von der Tatortreinigung, die mir ihre skurrilsten Geschichten von ihrer Arbeit erzählt haben: Ich komme aus jedem Termin schlauer heraus, als ich hineingegangen bin.


Sarah Weber (Redakteurin)
Geschichten mit Liebe und Leidenschaft
Fünf Jahre CREVELT. Mehr als 130 Artikel. Und doch ist das, was dahinter steckt, nicht in Zahlen zu fassen. Es sind zahlreiche Begegnungen mit Menschen, die für das, was sie tun, brennen. Menschen, denen ich Monat für Monat gespannt zuhöre. Dabei habe ich in den letzten fünf Jahren unfassbar viel Neues gelernt. Ich bin mit Themen in Berührung gekommen (wie zum Beispiel der eigenen Beerdigung), die ich im Alltag wohl eher zur Seite geschoben hätte. Ich habe bei den regelmäßigen Kolumnen der Klinik Königshof viel Spannendes über unsere Psyche gelernt. Ich habe Orte wie die wunderschöne Egelsbergmühle kennengelernt, die mir vorher unbekannt waren.
Und doch sind es die Menschen, die mir am meisten im Gedächtnis bleiben. Die Menschen mit ihren ganz eigenen Geschichten. Vielleicht liegt es an meinem Alter (37) oder daran, dass in meinem Umfeld in den letzten Jahren viele Frauen Kinder bekommen haben, dass mir der Termin mit Lisa Evertz besonders im Gedächtnis geblieben ist. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass ich zutiefst bewundere, mit welcher Leidenschaft sie ihrem Beruf nachgeht. Lisa Evertz ist Hebamme.
Als wir uns im März 2021 getroffen haben, steckten wir alle gerade mitten im zweiten Lockdown. Eine Zeit, die durch Unsicherheit und Angst geprägt war. Aber auch in dieser Zeit haben Frauen Kinder geboren. Unter Bedingungen, die alles andere als einfach waren. Und Lisa Evertz war diesen Frauen in dieser Zeit eine Stütze. Sie hat weit mehr gearbeitet als viele andere von uns und hat sich dennoch nicht beschwert. Weder über die Bedingungen noch über die Bezahlung, die meiner Meinung nach viel besser sein müsste. „Ich glaube, eine gute Hebamme kann man nur sein, wenn man es aus Liebe macht“, hat sie mir damals gesagt. Und für genau diese Liebe zum Beruf – und zu den Frauen, die sie begleitet — bewundere ich sie.
André Lerch (ehemaliger Redakteur)
Den Engagierten eine Stimme geben
Als im Sommer 2020 mein Telefon klingelte, war das gleichbedeutend mit einer Riesenchance. David Kordes und Michael Neppeßen luden mich ein in die Redaktionsräume an die Garnstraße. Das neue Magazin CREVELT stand vor der Publikation – und ich durfte mich als einer der ersten neuen Autoren verdient machen. Ich war von Haus aus Zeitungsjournalist. Aber die Möglichkeit, auch in die PR-Sparte einzutauchen, war für mich eine willkommene Gelegenheit, meinen beruflichen Horizont zu erweitern, eine neue Perspektive auf die Welt einzunehmen und engagierten Menschen aus meiner Heimatstadt Krefeld einen schönen Gefallen zu tun. Ich habe in den allermeisten Fällen mit liebenswerten Kundinnen und Kunden zu tun gehabt. Das Wohlwollen war auf beiden Seiten ausgeprägt. So machte die Arbeit, bei aller Professionalität, eine Menge Spaß. Und das sollte sie am Ende des Tages ja auch. Bloßes Geldverdienen ist das eine im Leben, Glück im Job zu finden das andere. Ich freue mich, Krefelds Vielfalt an Persönlichkeiten aus Gesellschaft und Wirtschaft und den mutigen Unternehmergeist in dieser Stadt mit begleitet und diesen eine Stimme gegeben, ihr positives Handeln und ihre Leidenschaft für ihre Sache und die Gesellschaft aufgeschrieben zu haben. „Tue Gutes und sprich darüber“ ist das geflügelte Sprichwort. Es ist ein schönes Gefühl, gezeigt zu haben, was diese Stadt alles an guten Menschen zu bieten hat, die etwas bewegen wollen. Krefeld wird leider allzu oft zu schlecht geredet.


Daniel Boss (Redakteur)
In Krefeld angekommen
Krefeld – das war für mich als gebürtigen Neusser viele Jahre lang der wunderbare Zoo und der Hautarzt auf dem Ostwall. Mehr habe ich von Krefeld zunächst nicht gesehen. Das änderte sich schlagartig mit meinen Volontariat bei der WZ. Die erste Station im Herbst 2006 war dann gleich die „Redaktion Krefeld“, damals noch in der Übergangslösung „Hamburg-Mannheimer-Haus“ (wegen des Neubaus an der Rheinstraße). Ich lernte, dass man Forstwald auf der zweiten Silbe betont und Dyk männlich ist. Schließlich wurde Krefeld sogar meine Wahlheimat: Auf dem Ostwall in Hauptbahnhofsnähe bezogen meine Frau und ich eine charmante Dachgeschosswohnung im Altbau. Unser Sohn verbrachte hier die ersten Monate seines Lebens. Inzwischen blicke ich vom „Dorf“ vor den Toren der Stadt auf Krefeld, verbunden durch die St. Töniser Straße und die 041. Durch Termine für das Magazin CREVELT lerne ich immer wieder neue interessante Menschen und Ecken kennen. Zu meinen persönlichen Highlights gehört unter anderem ein Interview mit Jürgen Bister im Bockumer Wohnzimmer vor einigen Jahren: Der umtriebige Gastronom schilderte seine Leidenschaft für den maritimen Modellbau. Dies tat er so leidenschaftlich und anschaulich, dass sogar ich – dem kaum ein Papierflieger gelingen will –, die Faszination nachempfinden konnte.
Melanie Struve (Redakteurin)
Das Leben, das Universum und der ganze Rest
„Das Leben ist keine Pralinenschachtel“, schrieb Redakteur Oliver mit einem Zwinker-Smiley zu meinem ersten Auftrag – und schickte mich ausgerechnet zu einem Bestattungshaus. Was für ein Thema für eine Premiere! Ich steckte mitten im Studium an einer Journalistenschule, las Lehrbriefe über Presserecht oder Hörfunk und lieferte Texte ab. Doch welche Richtung ich einschlagen wollte, stand noch nicht fest. Bis zu diesem Montag im Oktober 2021. Mit dem Fahrrad ging es zum Interview, im Gepäck ein großes Notizbuch und eine riesige Portion Lampenfieber. Während der Fotograf herumwuselte, um die freundliche Atmosphäre des Kolumbariums einzufangen, beeindruckten mich zwei relativ junge Geschäftsführerinnen mit unfassbarer Ruhe und Lebenserfahrung. Alle Sorgen, die ich mir vorher gemacht hatte, lösten sich auf, wir führten ein intensives Gespräch über existenzielle Fragen, und der Artikel floss noch am gleichen Tag aus mir heraus. Seitdem schreibe ich am liebsten über Themen, die hoffentlich auch die Leserschaft besonders berühren: die Ukrainerin, die sich zu Weihnachten Panzer wünscht, ein ehemaliges Straßenkind, das sich heute für Obdachlose einsetzt, den jungen Syrer, der eine Ausbildung absolviert, oder den 98-Jährigen, der zwei Jahre in einem Lager in Stalingrad verbrachte und seinen Humor dennoch nicht verlor. Denn Krefeld ist voller Menschen, deren Geschichten erzählt werden wollen. Manchmal süß, manchmal bitter, wie in der Schachtel Pralinen.


Leena May Peters (Redakteurin und Social Media)
Mut für einen neuen Weg
Ich könnte die gesamte Zeit, in der ich für die Reihe Leading Ladies in Town unterwegs war, als mein schönstes Erlebnis bezeichnen – die Einblicke, die ich in die Hallen der SWK und Siempelkamp erhielt, die Paternosterfahrt an der Hochschule Niederrhein oder der Blick über die Rheinauen bei Uerdingen und den CHEMPARK, alles das wäre mir ohne diesen Auftrag nicht zugänglich gewesen. Doch der Moment, der mir als erstes einfällt, war unspektakulärer: ein Spaziergang im Stadtwald mit Coach Pola Jungmann.
Vor dem Gespräch hatte ich mir fest vorgenommen, mich auf die redaktionelle Arbeit zu konzentrieren – und nicht aus Versehen ein Coaching zu erschleichen. Ich hoffe, Pola wird mir im Nachhinein zustimmen, dass mir dies gerade so gelungen ist. Dennoch, der Austausch über den Mut, sich beruflich auch später im Leben neu zu orientieren, den sie selbst hatte und den sie in anderen anstoßen möchte, bewegte mich sehr. In den Sommerferien, die direkt nach diesem Termin begannen, überdachte ich mit ihren Worten im Sinn meinen eigenen Weg. Ich fasste endlich einen Entschluss, setzte ihn in Form eines Studiums in die Tat um und befinde mich nun, zwei Jahre später, am Anfang eines völlig neuen Pfades. Das bedeutet zwar, dass ich weniger für das Magazin schreibe, doch was die Zukunft auch bringen mag: Für die CREVELT zu schreiben, den Leading Ladies und im speziellen Pola Jungmann begegnen zu dürfen, hat meinem Leben in den vergangenen fünf Jahren eine Richtung gegeben, die mir sonst gefehlt hätte.
Julia Wojdyla (Art Direction)
Königin der Druckschluss-Panik
Als Art-Direktorin bin ich am Ende für den Look des Magazins verantwortlich, das unsere Leserinnen und Leser Monat für Monat in den Händen halten. Eine Aufgabe, die manchmal ziemlich stressig sein kann, denn damit CREVELT rechtzeitig an unseren Hotspots ausliegt, muss es pünktlich bei der Druckerei hochgeladen werden. Trotz der Hektik, die dann oft bei mir herrscht, bin ich immer wieder stolz auf das Ergebnis. Wir sind ja kein riesengroßes Team, das über endlose Ressourcen verfügt: am Ende ist es eine Handvoll Menschen, die das Magazin innerhalb weniger Tage erschafft. Als Mönchengladbacherin ermöglicht mir das CREVELT, die Nachbarstadt aus der Innensperspektive zu erleben. Das ist manchmal schon lustig, wenn ich Bekannte über neue Geschäfte und Gastronomien in Krefeld informieren kann, obwohl ich eigentlich seltener dort bin als sie.


Niklas Breuker (Fotograf)
Mit Krefelder Helden auf Augenhöhe
Meinen ersten Termin für das CREVELT Magazin hatte ich im Mai 2024: Für die Reihe „Heroes in Krefeld“ besuchten wir Dieter Hofmann, Krefelder Triathlonlegende und Erfinder des Hospizlaufes. Bei herrlichem Wetter saßen wir in seinem Garten und unterhielten uns über seine Sportleidenschaft und sein Engagement. Es war ein perfekter Auftakt für das, was in den kommenden eineinhalb Jahren folgen sollte — und hoffentlich für die weitere Zukunft. Generell hat mir die Arbeit für die Heroes-Reihe am meisten Spaß gemacht. Ich habe so viele verschiedene Menschen kennengelernt, die sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise in und für Krefeld engagieren — und das ehrenamtlich und unentgeltlich: Christoph Walter etwa, der als Foodsharer in seiner Freizeit Lebensmittel an Obdachlose verteilt. Sehr bewegend war auch das Treffen mit Funda Schneider: Sie hatte in einem Fall öffentlicher Kindesmisshandlung blitzschnell reagiert und war dafür mit dem Preis für Zivilcourage ausgezeichnet worden. Im Termin erfuhren wir dann, dass sie Mutter einer schwerbehinderten Tochter ist, was dem Gespräch eine völlig neue Wendung gab. Das war ein sehr bewegendes Treffen!
Michael Otterbein (Redakteur)
Bretter, die die Welt bedeuten
„Hochkultur“ gehörte in meiner Jugend nicht zu den Freizeitaktivitäten. Obwohl ich in der Stadt aufgewachsen bin, habe ich das Duisburger Stadttheater meines Wissens nie von innen gesehen. Regelmäßige Theaterbesuche beschert mir nun seit mehreren Jahren das Format „Zuschauerstimmen“ des CREVELT Magazins. An etwa 30 Theaterabenden habe ich in den letzten fünf Jahren teilgenommen – darunter an überaus fröhlichen, wie bei „Pudelpunk Song Contest“ oder „Queens Last Night“ und an sehr deprimierten, wie bei der Aufführung des Beckett-Stücks „Endspiel“ am 1. November 2020, dem letzten Abend vor einem Lockdown. Meine Interviewpartner werden von Sabine Mund, der Pressereferentin des Theaters gewonnen. Vor dem Stück treffen wir uns im Foyer und es werden Fotos gemacht. Nach der Vorführung nehme ich die Kurz-Statements mit dem Handy auf. Der Artikel besteht dann aus einer kurzen Stückeinführung plus den Zuschauerstimmen – wobei ausdrücklich Begeisterung ebenso wie Kritik erwünscht sind. Inzwischen ist das Theater für mich vertrautes Territorium. Wenn ich Sabine Mund, Patricia Hoff vom Besucherservice oder den Theatergastronomen Detlef Krengel treffe, ist das wie ein Wiedersehen unter alten Bekannten. Danach Platznehmen im Saal. Licht aus, Spot an. Applaus, Applaus. Dann auf die Premierenfeier. Zum Schluss vielleicht noch ein Leffe im Café Paris. Ein schöner Abend – (auch) dank CREVELT.


Maria Hake (Verwaltung)
Mit dem Ohr am Leser
Als zentrale Schnittstelle im Büro des CREVELT Magazins komme ich regelmäßig mit unseren Kunden in Kontakt, telefonisch oder auch persönlich in unseren Büroräumen. Dort ein einzelnes Ereignis als das schönste herauszufiltern, ist wirklich schwierig, denn es gibt kaum je einen Kunden, der nicht ausgesprochen freundlich war. Ebenso regelmäßig nehme ich Anrufe unserer Leser entgegen, die Rückfragen zu unseren Artikeln haben oder die Kontaktdaten der Protagonisten unserer Geschichten haben möchten. Es ist immer wieder schön, auf diese Weise zu erfahren, wie intensiv das Magazin gelesen wird und welche Wirkung wir mit unseren Geschichten erzielen. Einmal erhielt ich sogar ein an die Redaktion adressiertes, großformatiges Paket: Enthalten waren mehrere selbst erstellte und auf Hochglanzpapier gedruckte, von unserem Magazin inspirierte Grafiken. „Rentner dürfen das“, schrieb der Absender nur dazu. Da habe ich wirklich gemerkt, welchen Stellenwert CREVELT bei vielen Menschen hat.
Michael Hälker (Vertrieb)
Mit der Stadt per Du
Ich bin täglich in der Stadt unterwegs, um Partner und Kunden für das Magazin zu gewinnen und Kontakte zu knüpfen. Diese Aufgabe macht mir viel Freude, denn ich lerne dabei immer wieder spannende Menschen und Unternehmen kennen und schnappe Geschichten auf, die auch für unsere Leser interessant sind. Dass ich offen und vielseitig interessiert bin und gern ein kleines Schwätzchen halte, kommt mir bei meiner Tätigkeit sicher entgegen. Ein paar Begegnungen sind mir besonders im Gedächtnis geblieben: Theo Frass, einen Gastronomen aus meinem Wohnort Tönisvorst, besuchte ich zum Beispiel wegen seines Restaurants und erfuhr dann eher nebenbei von ihm, dass sein Sohn an einem seltenen Gendefekt leidet, der Augenkrebs verursacht. Ich finde es beeindruckend, dass er sein Wissen dazu einsetzt, Eltern von Kindern zu unterstützen, die dieses Schicksal teilen. Manchmal passieren diese Begegnungen auch in meiner Freizeit: Nicole Themann, die uns die Geschichte ihres schweren Autounfalls und ihrer langen Genesung erzählte, traf ich etwa im Fitnessstudio, wo wir ganz zufällig ins Gespräch kamen. Es ist schön, dass wir diesen Menschen mit dem Magazin eine Aufmerksamkeit geben können, die sie sonst nicht bekämen.


Christina Hübecker (Grafikerin)
Etwas erschaffen, was anderen Freude macht
Es klingt vielleicht ein bisschen kitschig, aber die Arbeit für das CREVELT Magazin bringt mich der Stadt und ihren Menschen ein Stückchen näher. Ich sehe die Stadt mit anderen Augen, seit ich für das CREVELT arbeite. Ich bekomme frühzeitig mit, wenn Neueröffnungen oder Events anstehen oder erfahre, wer sich hinter ihnenm verbirgt. Das ist spannend, weil ich so Seiten meiner Stadt kennenlerne, die mir sonst vielleicht verborgen geblieben wären. Und mir gefällt, dass ich mit meiner Arbeit einen Teil dazu beitragen kann, auch andere darüber zu informieren. Menschen und ihre Unternehmungen so darzustellen, wie sie es verdient haben, macht mir immer wieder Spaß. Dazu steht hinter dem Magazin einfach ein tolles Team: Die Arbeit ist unkompliziert, wir lachen viel, ich kann mich einbringen … Es ist einfach schön, etwas zu erschaffen, was auch anderen Freude macht.
Fotos: Felix Burandt / Lucas Coersten / Niklas Breuker / privat