Auleso GmbH

Ladeinfrastruktur mit System

Auleso-Gründer Raphael Otto kennt sich aus mit Planung und Installation von Ladeinfrastruktur für Unternehmen.

Ladeinfrastruktur scheitert selten an der Technik – sondern meist an der Planung. Genau hier setzt die Auleso GmbH aus Krefeld an. Das Unternehmen entwickelt Ladeinfrastruktur nicht als Einzelinstallation, sondern als durchdachtes Gesamtsystem – von der ersten Planung über die Installation bis hin zum laufenden Betrieb und der Abrechnung.

Gründer Raphael Otto bringt dafür seine langjährige Erfahrung aus IT, Technik und Kundenprojekten ein. Sein Ansatz: „Die zentrale Frage ist nicht, welche Wallbox installiert wird, sondern wie die vorhandene Leistung sinnvoll und dauerhaft auf mehrere Nutzer verteilt wird.“

Auleso bietet Ladeinfrastruktur als Komplettlösung. Eigentümer, Unternehmen und Betreiber erhalten eine schlüsselfertige Infrastruktur inklusive Betrieb, Monitoring und Abrechnung. Der Vorteil: Der organisatorische Aufwand bleibt minimal, während die Nutzung transparent und wirtschaftlich gesteuert werden kann. Denn genau hier entstehen in der Praxis die größten Herausforderungen: Reicht die vorhandene Anschlussleistung aus? Wie wird der Strom fair verteilt? Und wie lässt sich die Nutzung sauber abrechnen? „Werden diese Punkte nicht frühzeitig geklärt, entstehen unnötige Kosten oder ineffiziente Lösungen“, so Otto. „Wir planen immer ein System, das auch im Alltag stabil funktioniert.“ Ein lokales Beispiel ist die Umsetzung einer Ladeanlage an der Weyerhofstraße in Krefeld. Dort wurden zehn Ladepunkte realisiert, darunter auch Schnellladeoptionen. Die Anlage steht sowohl Mitarbeitenden und Kunden der ansässigen Unternehmen als auch öffentlichen Nutzern zur Verfügung. Bezahlt werden kann unkompliziert – unter anderem per Kreditkarte und ohne verpflichtende App. „Je einfacher der Zugang, desto höher die Auslastung – und desto schneller rechnet sich die Investition“, erklärt Otto.

Wie wichtig ein ganzheitlicher Ansatz ist, zeigt auch ein Projekt in Köln: In einer Tiefgarage wurden 15 Stellplätze für Ladeinfrastruktur vorbereitet, ohne die bestehende Anschlussleistung zu erhöhen oder die Zähleranlage zu erneuern. Statt einzelner Lösungen wurde eine zentrale Infrastruktur aufgebaut, die die verfügbare Energie dynamisch verteilt. Mehrere Fahrzeuge können gleichzeitig laden, ohne das Stromnetz zu überlasten. Betrieb, Steuerung und Abrechnung erfolgen zentral – bei gleichzeitig deutlich reduzierten Investitionskosten im Vergleich zu klassischen Einzelinstallationen.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Skalierbarkeit. Ladeinfrastruktur muss mit dem Bedarf wachsen können. In aktuellen Projekten werden Stellplätze vollständig vorbereitet, aber zunächst nur teilweise ausgestattet. Weitere Ladepunkte können später ohne zusätzliche bauliche Maßnahmen ergänzt werden. „Wer heute nicht vorausschauend plant, zahlt morgen doppelt“, so Otto.

Auch für Unternehmen wird Ladeinfrastruktur zunehmend strategisch relevant. Neben der Versorgung der eigenen Flotte und dem Laden für Mitarbeitende rückt die öffentliche Nutzung stärker in den Fokus. Durch die Kombination beider Modelle steigt die Auslastung deutlich – und damit auch die Wirtschaftlichkeit. „Interne Nutzung allein reicht oft nicht aus. Erst durch zusätzliche Nutzer entsteht ein wirtschaftlich tragfähiges Modell“, weiß Otto. Für Mitarbeitende bietet das Laden am Arbeitsplatz zudem steuerlicheVorteile und wird zunehmend zu einem Argument bei der Arbeitgeberwahl. Unternehmen schaffen damit nicht nur Infrastruktur, sondern auch einen direkten Mehrwert.

Gute Planung ist alles: Unternehmen, die Ladeinfrastruktur für E-Autos aufbauen möchten, müssen den Blick nach vorn richten.

Unterstützt wird diese Entwicklung durch aktuelle Förderprogramme. Zuschüsse von rund 1.500 Euro pro Ladepunkt senken die Einstiegskosten erheblich. „Gleichzeitig gilt: Fördermittel sind ein wichtiger Impuls – ersetzen aber kein funktionierendes Gesamtkonzept“, mahnt der Experte. Der Ansatz von Auleso bleibt dabei klar: Ladeinfrastruktur muss als integriertes System gedacht werden, in dem Technik, Nutzung und Abrechnung ineinandergreifen. Ziel ist eine Lösung, die dauerhaft wirtschaftlich funktioniert – für Betreiber ebenso wie für Nutzer.„Unternehmen und Immobilienbesitzer können sich unverbindlich beraten lassen, welche Lösung für ihren Standort sinnvoll und wirtschaftlich ist“, so Otto.

Auleso GmbH
Mevissenstraße 62b
47803 Krefeld
Telefon: 02151 – 91751-40
E-Mail: hallo@auleso.com
auleso.com

Fotos: Felix Burandt
Artikel teilen: