Manche Veranstaltungen werden gemeinsam mit ihrem Publikum älter. Die Oppumer Rock- und Oldienacht gehört längst zu den Krefelder Klassikern, hat aber nicht vor, musikalisch stehen zu bleiben. Wenn am 7. November zum 28. Mal im großen Festzelt auf dem Oppumer Festplatz an der Kronlandbrücke, Buddestraße 120, gefeiert wird, lautet der Untertitel deshalb ganz bewusst „The Next Generation“. Neben den treuen Stammgästen sollen zunehmend auch deren Kinder und eine neue Generation von Musikfans den Weg nach Oppum finden. Dazu gibt es Hits aus mehreren Jahrzehnten, von den 80ern und 90ern bis in die 2000er.
Dass sich die Veranstaltung immer weiterentwickelt hat, gehört zu ihrer Geschichte. Als die erste Oppumer Rock- und Oldienacht 1997 über die Bühne ging, war sie eigentlich als einmaliges Event gedacht. Gefeiert wurde damals noch in einer Turnhalle. Doch die Besucherzahlen wuchsen so schnell, dass bald ein Zelt her musste. Heute misst es stattliche 50 mal 30 Meter und verwandelt den Oppumer Festplatz jedes Jahr für einen Abend in eine riesige Tanzfläche.
Das Erfolgsrezept ist dabei erstaunlich konstant geblieben: gute Live-Musik, ungezwungene Atmosphäre und ein Publikum, das gemeinsam einen richtig guten Abend verbringen möchte. Cliquen treffen sich an den Stehtischen, vor der Bühne wird getanzt und mitgesungen und viele Gäste sind seit Jahren dabei. „Next Generation“ bedeutet deshalb keinen Bruch mit der Vergangenheit, sondern eine musikalische Öffnung: Die Oldienacht bleibt Oldienacht, nur die Definition dessen, was inzwischen als Klassiker durchgeht, wird etwas weiter gefasst.
Auf der Bühne zeigt sich das bei drei Acts. Den Auftakt übernimmt „Morgentau“ mit den Krefelder Urgesteinen Peter Hoebertz und Jost Kemmerling. Gemeinsam mit fünf weiteren Musikern präsentiert das Duo einen Hit-Mix mit reichlich Gelegenheit zum Mitsingen. Danach übernimmt „Codo“ die Bühne. Die Formation um Sänger Tobias Janssen hat sich ganz der Neuen Deutschen Welle verschrieben und bringt damit eine ganze Reihe von Songs auf die Bühne, bei denen vermutlich nur wenige im Zelt lange still bleiben werden.
Für das Finale kehrt schließlich eine Band zurück, die in Oppum bereits bestens bekannt ist. „Pfund“ aus dem Darmstädter Raum gehörte bei ihrem Auftritt vor zwei Jahren zu den großen Abräumern des Abends. Mit energiegeladenem Rock soll die Band das Festzelt diesmal erneut zum Kochen bringen.
Los geht es am 7. November um 19 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr. Gefeiert wird bis 1 Uhr. Der Ticketpreis bleibt mit 22 Euro unverändert. Wer dabei sein möchte, sollte sich frühzeitig entscheiden: Eine Abendkasse wird es nicht geben.
Karten sind bereits an den bekannten Vorverkaufsstellen in Krefeld und Oppum sowie online erhältlich unter: shop.ticketpay.de/1XUUYAOZ
Weitere Informationen gibt es unter tv-djk-oppum.de
Foto: TV DJK Oppum

