
Wer selbst gern tüftelt, baut oder programmiert, weiß, wie wichtig Sorgfalt bei den kleinen Details ist: Sie entscheide am Ende darüber, ob eine Verbindung stabil ist, ein Bauteil exakt passt und alles zuverlässig funktioniert. Bei Zahnersatz gilt das sogar in besonderem Maße, schließlich entsteht hier kein technisches Objekt für die Werkbank, sondern etwas, mit dem ein Mensch jeden Tag lebt, spricht, isst und lacht. Roland Wintergerst und Jürgen Bister beschäftigen sich seit vielen Jahren mit Technik und Modellbau und wissen aus eigener Erfahrung, wie viel Geduld und Fingerspitzengfühl in solcher Arbeit steckt. In den vergangenen Monaten erlebten beide diese Präzision aus einer anderen Perspektive: als Patienten von Zahnarzt Wojtek Honnefelder, der sie mit neuem teleskopgetragenem Zahnersatz versorgte.
Die Verbindung der beiden zur Praxis reicht schon viele Jahre zurück. Sowohl Roland Wintergerst als auch Jürgen Bister waren bereits beim vorigen Inhaber in Behandlung und blieben der Praxis an der Schwertstraße auch nach der Übernahme durch Wojtek Honnefelder vor mittlerweile zehn Jahren treu. Über die Jahre ist daraus eine Vertrautheit entstanden, die für beide weit über den einzelnen Zahnarztbesuch hinausgeht. Die Praxis ist für sie ein Stück zahnmedizinische Heimat geworden. Wintergerst erinnert sich noch gut an den Rat seines damaligen Zahnarztes: „Zum Honnefelder können Sie bedenkenlos gehen!“ Für den 81-Jährigen hat sich diese Empfehlung längst bestätigt.

Trotzdem war der ehemalige Stahlwerketriebsrat nicht unbedingt begeistert, als klar wurde, dass eine größere Behandlung sich nicht länger aufschieben ließ. Die alte, auf Stiftzähnen befestigte Prothese hatte viele Jahre ihren Dienst getan, saß inzwischen aber sehr locker. „Ich bin ganz ehrlich“, lacht der gebürtige Dülkener. „Wenn es gegangen wäre, hätte ich auf die Behandlung gern verzichtet.“ Dass er sie dennoch in guter Erinnerung hat, liegt vor allem an Honnefelders behutsamer Art. „Er erklärt wirklich sehr gut, was er macht, und strahlt eine große Ruhe aus“, beschreibt der Pensionär und fügt hinzu: „Dazu ist er ein guter Psychologe und weiß, wie er einen ablenken kann, wenn es nötig ist.“ Honnefelder bemerkte die Nervosität seines Patienten und hatte eine Idee, womit er dessen Interesse wecken konnte: „Aus vielen Gesprächen wusste ich, wie sehr er sich für Computer begeistert. Also habe ich ihm einfach die Technik vorgeführt, mit der wir Kiefer und Zähne vermessen.“ Seit einigen Monaten trägt Wintergerst nun seine neue herausnehmbare Teleskopprothese. Die Teleskope wurden mithilfe von Implantaten fest im Kiefer verankert. „Herr Honnefelder hat ausgezeichnete Arbeit geleistet“, sagt er. „Auch während der Einheilphase der Implantate, in der ich ein Provisorium tragen musste, hatte ich keinerlei Beschwerden.“
Jürgen Bisters Geschichte beginnt mit einer sehr offenen Bestandsaufnahme: „Ich habe mit meinen Zähnen zu lang geschludert“, gesteht der 58-jährige Krefelder. Anfang des Jahres erhielt der Gastronom aus diesem Grund ebenfalls eine sogenannte Teleskopprothese im Oberkiefer. Anders als bei Herrn Wintergerst wurden die Teleskope jedoch nicht auf Implantaten, sondern direkt auf seinen Zähnen aufgesetzt. Demnächst folgt die Versorgung des Unterkiefers. Der Behandlung sieht er gelassen entgegen. „Ich weiß ja, dass ich mich auf die Arbeit meines Zahnarztes verlassen kann.“

Zu seinem Vertrauen trägt nicht zuletzt die spürbar gute Atmosphäre bei, die in der Praxis herrscht: „Alle Mitarbeiter sind freundlich und gut gelaunt. Und es gefällt mir auch, wie respektvoll Herr Honnefelder mit ihnen umgeht.“ Bister weiß aus eigener Erfahrung,wie sehr das Miteinander am Arbeitsplatz die Qualität der täglichen Arbeit prägt. „Wenn Mitarbeiter gerne zur Arbeit kommen, machen sie einen guten Job. Das liegt ja auch in meinem Interesse als Patient.“ Außerdem schätzt er, dass Honnefelder immer für eine kleine Unterhaltung zu haben ist. Gesprächsstoff finden die beiden vor allem auf technischer Ebene. Als Vorsitzender des Modellbauclubs Krefeld baut Bister mit Leidenschaft Modellschiffe und entdeckt dabei durchaus Parallelen zu Honnefelders Arbeit. So entwickeln sich während der Behandlung immer wieder kleine Gespräche über technische Lösungen, Materialien und Konstruktionen. Dass Bister heute nach eigener Aussage richtig gern zum Zahnarzt geht, hätte er früher vermutlich selbst nicht erwartet.
Wojtek Honnefelder sieht sich durch solche Erfahrungsberichte in seiner Praxisphilosophie bestätigt. Und dass er ausgerechnet zwei so technikbegeisterte Männer für seine Arbeit begeistern konnte, freut ihn ganz besonders. „Natürlich gehören digitale Planungstools und moderne Technik heute zu einer guten zahnmedizinischen Versorgung“, sagt er. „Aber am Ende behandeln wir Menschen, die sich gut aufgehoben fühlen wollen. Das ist genauso wichtig wie das eigentliche Behandlungsergebnis.“ So findet in seiner Praxis im Idealfall nicht nur der Zahnersatz ein neues Zuhause.
Zahnarztpraxis Wojtek Honnefelder
Schwertstraße 136
47799 Krefeld
Telefon: 02151 – 31 45 92
E-Mail: info@honnefelder.com
honnefelder.com
Fotos: Niklas Breuker

