
Menschen mit Pflegebedarf und deren Angehörige stehen vor großen Herausforderungen und vielen Fragen wie zum Beispiel: Welche Hilfen stehen mir zu? Welche Hilfsmittel benötige ich? Wie finanziere ich einen barrierefreien Umbau meines Bades? Und was bedeuten überhaupt die verschiedenen Pflegegrade? Kompetente Hilfe bietet unter anderem Pflege von : Brockerhoff. Das Unternehmen berät Bedürftige und unterstützt bei den bürokratischen Aufgaben.
Ein erster Schritt ist es, einen Antrag auf Erteilung eines Pflegegrades zu stellen. Nach Einschätzung des individuellen Bedarfs legt die Pflegekasse den Pflegegrad fest und gewährt Geldzahlungen oder Sachleistungen. Da diese Einstufung immer nur eine Momentaufnahme sein kann und sich der Bedarf im Laufe der Zeit ändert, sieht der Gesetzgeber in regelmäßigen Abständen sogenannte Qualitätssicherungsbesuche vor, die sicherstellen sollen, dass Pflegegeldempfängerinnen und -empfänger weiterhin die nötige Versorgung und Unterstützung erhalten. Dieser auch „Pflegeberatung“ genannte Termin wird oft von Pflegediensten übernommen.

„Die Pflegeberatung ist eine Statusermittlung. Dabei geht es weniger um Kontrolle, sondern darum, herauszufinden, was noch gebraucht wird“, erklärt Hans-Joachim Brockerhoff, Geschäftsführer des Krefelder Pflegedienstes „Pflege von : Brockerhoff GmbH“. „Klar handelt es sich um einen Pflichttermin, der für Menschen mit Pflegegrad 2 und 3 jedes halbe Jahr und mit Pflegegrad 4 und 5 einmal pro Quartal vorgesehen ist“, ergänzt er. „Es kommt allerdings fast nie vor, dass ein Pflegegrad reduziert wird. Eher geht es in die andere Richtung. Darüber hinaus geben wir den Menschen bei der Pflegeberatung wertvolle Tipps und helfen bei der Beantragung von Mitteln“, bekräftigt er.
Darüber hinaus werden im Pflegeberatungsbesuch die verschiedenen Geldtöpfe der Pflegekasse erklärt, die zu einer Entlastung der pflegenden Angehörigen oder Klienten beitragen können (wie etwa der Entlastungsbetrag nach Paragraf 45b SGB XI und/oder die Verhinderungspflege). Alltagsunterstützung in Form von Alltagsbegleitern wird den Klienten nach dem ermittelten Bedarf kommuniziert. „Für überforderte Pflegebedürftige und deren Angehörige ist die Pflegeberatung eine große Chance, endlich aus ihrer belastenden Situation herauszukommen“, berichtet der zweite Geschäftsführer des Pflegedienstes Dirk Hartung. „Der Tochter eines Demenzpatienten konnten wir zum Beispiel den Tipp geben, ihren dementen Vater zeitweise in eine Tagespflege zu geben, was dazu noch von der Pflegekasse bezahlt wird“, so Hartung. „Diese Möglichkeit war ihr überhaupt nicht bewusst. Das haben wir organisiert, und die Tochter konnte endlich durchatmen und zur Ruhe kommen – wofür sie uns sehr dankbar war“, freut er sich.
In einem anderen Fall konnte Pflege von : Brockerhoff dazu beitragen, die Mobilität eines über 90-Jährigen zu erhalten: „Der Mann war noch relativ fit, wohnte aber im ersten Stock und hatte zunehmend Probleme, die Treppen zu steigen“, erinnert sich Hartung. „In Absprache mit dem Vermieter bekam das Treppenhaus einen zusätzlichen Handlauf, sodass der ältere Mann weiter allein aus dem Haus gehen konnte. Das war eine sehr gute Lösung. Er ist jetzt total motiviert, aktiv zu bleiben, und freut sich sehr über diese Lösung“.

„Besonders wenn sie nur noch wenig aus dem Haus kommen, ist jeder menschliche Kontakt wichtig. Auch das ist eine Funktion des Pflegedienstes“, benennt die stellvertretende Pflegedienstleiterin Denise Kleinschmidt einen wichtigen Aspekt ihrer Arbeit. „Ältere Menschen haben manchmal eine Abwehrhaltung gegen Neues und wollen nicht, dass Fremde ins Haus kommen. Bei der Pflegeberatung erklären wir, warum das trotzdem sinnvoll sein kann. Wer sich öffnet und die Chance ergreift, ist hinterher meist froh über den regelmäßigen sozialen Kontakt. Auch wenn es nur ein paar Minuten sind.“ Aber auch für die Angehörigen ist es eine große Entlastung, wenn Vater, Mutter oder Partner zweimal die Woche Grundpflege mit Waschen und Duschen oder Hilfe beim Anziehen bekommt sowie Medikamente gestellt werden. Noch mehr natürlich, wenn sie weit entfernt leben.

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben einen geschulten Blick, sehen, wo Not ist, und kennen die notwendigen Schritte“, stellt Pflegedienstgeschäftsführer Brockerhoff fest. „Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sie auch die Zeit haben, mit dem Menschen in Kontakt zu kommen und so Veränderungen feststellen können.“ Die Veränderungen der körperlichen und kognitiven Ressourcen der Klienten werden bei jedem Beratungsbesuch wahrgenommen und im Gespräch evaluiert, um eine bestmögliche, ressourcenorientierte Versorgung mit den Klienten und deren Angehörigen in den eigenen vier Wänden auf die Beine zu stellen. Know-how und Empathie müssen in der Pflege Hand in Hand gehen, weiß Brockerhoff.
„Damit unsere Mitarbeiter solche Gespräche weiterhin führen können, expandieren wir nicht auf Teufel komm raus, sondern achten auf ein vernünftiges Verhältnis zwischen Klienten- und Mitarbeiterzahl. Bei uns werden etwa 100 Menschen von einem gut zwanzigköpfigen Team betreut. Da bleibt genug Zeit für Menschliches. So können wir die Ratschläge aus der Pflegeberatung auch sinnvoll umsetzen, und uns wirklich um unsere Klienten kümmern. Unser Grundsatz lautet ‚Klasse statt Masse‘, und so soll es auch bleiben“, beschreibt Brockerhoff seine Firmenphilosophie.
Pflege von : Brockerhoff GmbH
Grüner Dyk 70
47803 Krefeld
Telefon: 02151 – 6038806
pflegevonbrockerhoff.de
Fotos: Lucas Coersten

