
Nur die wenigsten wissen schon als Kind, was sie später einmal werden wollen. Der Anteil derer, die diesen Kindheitswunsch als Erwachsene dann tatsächlich verwirklichen, ist wahrscheinlich noch einmal deutlich kleiner. Prof. Dr. Dr. Dr. Rolf Müllejans ist einer von ihnen: Seine Begeisterung für die Zahnmedizin wurde in der Jugend geweckt und ließ ihn danach nicht mehr los. Mit höchster Konsequenz und Ehrgeiz absolvierte er zwei Studienabschlüsse, ging in die USA und absolvierte den dritten, forschte, bildete sich fort, erarbeitete sich drei Doktor- und einen Professortitel und eröffnete mit der Stadtwald-Praxis, dem ZahnZoo und der Kieferorthopädie Happy Smile gleich drei erfolgreiche Standorte in Krefeld. Getrieben wurde er von einem Traum: einen Ort zu schaffen, an dem Zahnmedizin und Ästhetik eine untrennbare Vereinigung eingehen und den seine Patienten buchstäblich als neue Menschen verlassen. Und genau diesen Ort gibt es nun mit der 2023 eröffneten Stadtwald Klinik.

Wie eine Oase erscheint der zweistöckige Neubau am Ende des noch wenig bebauten Promenadenwegs. Und wenn man ihn durch die breite Schiebetür betritt, taucht man ein in eine Welt, in der nichts dem Zufall überlassen wurde. Im Empfangsbereich fühlt man sich wie in einem Luxus-Spa oder einem Wellness-Hotel. Im Wartezimmer riecht es nicht nach Desinfektionsmittel, sondern nach frisch aufgebrühtem Kaffee. Das Licht ist angenehm abgedimmt und der Stadtwald, dessen Namen die Klinik trägt, der aber einen guten Kilometer Luftlinie entfernt ist, ist in Form geschmackvoller, grün leuchtender Fotos allgegenwärtig. Prof. Dr. Müllejans, der geistige Schöpfer dieses Ortes, grüßt mit sympathischem Lächeln und selbstbewusstem Händedruck. Man merkt sofort: Hier ist jemand zu Hause angekommen.

„Meine Zahnarztkarriere begann mit einem Unfall auf dem Schulhof. Beim Spielen stellte mir jemand ein Bein und ich krachte mit den Vorderzähnen auf den Boden“, reist der 54-Jährige weit in die Vergangenheit zurück. „Was mein Zahnarzt anschließend leistete, wie er mich empfing, mir die Angst nahm und meine Vorderzähne reparierte, hinterließ einen bleibenden Eindruck bei mir.“ Neben dem Einfühlungsvermögen und seinem handwerklichen Geschick beeindruckte den Jungen aber vor allem, welche Gefühle der Zahnarzt mit seiner Arbeit auszulösen im Stande war: „Ich war mitten in der Pubertät, in der man ja eh total verunsichert ist, und machte mir nach dem Unfall natürlich große Sorgen um mein Aussehen. Mein Zahnarzt gab mir neues Selbstwertgefühl und Sicherheit. Mir war damals klar, dass ich das auch wollte. Menschen mit meiner Arbeit genau diese Erfahrung zu schenken, ist bis heute mein täglicher Antrieb.“

Um die fachliche Grundlage dafür zu schaffen, schloss der gebürtige Mülheimer dem Studium der Zahnmedizin auch noch ein humanmedizinisches an: „Ich wollte den menschlichen Organismus als Ganzes verstehen und außerdem in der Lage sein, selbst chirurgische Operationen, etwa am Kiefer, durchzuführen“, erklärt er. „Die Wissenschaft hat in den vergangenen Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht. Wir wissen heute, dass unsere Zähne nicht isoliert zu betrachten sind, sondern in Wechselwirkung mit dem restlichen Körper stehen. Wir sehen das etwa bei der Parodontitis, die nicht nur zu Zahnverlust führen kann, sondern auch zu Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen. Für die einzelnen medizinischen Fachrichtungen bedeutet das, dass sie über ihren eigenen Tellerrand hinausblicken und verstärkt in interdisziplinären Austausch miteinander treten müssen.“ Seine vielseitige Ausbildung ermöglicht es Müllejans, neben hochkomplexen Implantatversorgungen, Zahnsanierungen und anspruchsvollen ästhetischen Behandlungen auch Schönheitsoperationen anbieten zu können, die sein Leistungsportfolio perfekt abrunden. Seinem Ruf folgen heute Patienten aus ganz NRW.

Der anschließende Gang durch die bis ins Detail durchdachte Klinik mit ihren zwei Etagen und 16 Räumen auf rund 1.200 Quadratmetern lässt erahnen, wie viel Zeit, Know-how, Erfahrung und Kreativität in ihre Planung geflossen sind: Das ganze Gebäude ist komplett barrierefrei. Der Grundriss hat die Form einer Acht, sodass man auch als Neupatient nie in einer Sackgasse landet oder sich verläuft. Warte- und Behandlungszimmer für Prophylaxe-Patienten sind in einem eigenen Klinikbereich angesiedelt. Es gibt einen echten Klasse-1-Operationssaal mit Schleusen und Aufwachraum. Patienten, die eine weite Anreise auf sich nehmen, können mit Begleitperson sogar in einem angeschlossenen Zimmer übernachten. An alles wurde gedacht, sogar an ein eigenes Fotostudio, in dem die für Social Media so wichtigen Vorher-Nachher-Bilder geschossen werden, und eine Selfie-Wand. Die Liste ließe sich noch weiter fortsetzen. Es wird ganz klar: Die Stadtwald Klinik ist der architektonische Ausdruck der Müllejans’schen Philosophie — keine Kompromisse bei der Qualität, für die Patienten immer nur das Beste. „Es kommt häufiger vor, dass meine Patienten eigentlich schon zufrieden sind, aber ich bin es noch nicht“, lacht der Mediziner.

Trotz der großen Verantwortung, die er neben seinen Patienten auch für knapp 60 Mitarbeiter trägt, wirkt er an diesem heißen Sommertag kernentspannt. Die anstrengende Zeit des Neubaus liegt hinter ihm, endlich kann er seinen Patienten genau die Erfahrung bieten, die ihm schon so lange vorschwebte. „Es wäre vermessen, wenn ich sagen würde, dass ich mir meinen Arbeitsplatz schon in meinen Anfangstagen so vorgestellt habe“, gibt er zu, „aber zumindest hat sich alles über die Jahre sehr organisch in diese Richtung bewegt.“ Trotzdem: Der Mülheimer Schüler würde sicher staunen, wenn er wüsste, welche Folgen sein Unfall einmal nach sich ziehen würde.
Stadtwald Klinik
Promenadenweg 17
47809 Krefeld
Telefon: 02151 – 7888555
E-Mail: empfang@stadtwald-klinik.com
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Fotos: Felix Burandt