carevolution

Ein sorgloser Feierabend

Franz-Josef Fladt leidet an COPD und muss rund um die Uhr im Bett liegen.

Unterstützung im Alltag, Entlastung, Schmerzlinderung, Abwechslung — und echte Freude: All das und noch mehr leisten Pflegekräfte Tag für Tag. Man muss das einmal so deutlich sagen, denn wenn über die Pflege berichtet wird, geht es sonst meist um Negatives: um den Mangel an Pflegekräften, um Stress, Burnouts, geringe Wertschätzung und Versorgungslücken. Der Krefelder Pflegedienst carevolution begegnet den Herausforderungen in der Pflege, indem er das Menschliche bewusst in den Mittelpunkt rückt. Mit gut gelaunten, motivierten und selbstständig arbeitenden Pflegekräften und einer Organisation, die Zeit für den persönlichen Kontakt lässt. Davon profitieren vor allem die Menschen, die gepflegt werden. Wie der 82-jährige Franz-Josef Fladt.

Schon am Telefon macht der gebürtige Fischelner klar, dass er mitdenkt — und nicht gern eine passive Rolle einnimmt: Wir dürften ihn gern besuchen und ein Foto von ihm machen, aber nur, wenn auch eine Pflegekraft dabei sei. Denn um die solle es ja schließlich gehen. Franz-Josef Fladt leidet unter COPD im fortgeschrittenen Stadium. Von seiner Lunge ist nur noch ein Viertel übrig, aufstehen oder gar laufen kann er nicht mehr, er muss rund um die Uhr im Bett liegen. Ausflüchte oder Entschuldigungen sucht er nicht: „Ich habe zu viel geraucht — und nicht auf meine Frau gehört“, gesteht er offen und ehrlich.

Katharina und Ivonne haben als Pflegefachkräfte die Fortbildung zum Wundmanagement absolviert.

Seine gute Laune lässt er sich trotzdem nicht nehmen: Fladt kann auf ein erfülltes Leben zurückblicken — und auf 50 Jahre Ehe mit seiner Gattin Karin, die er liebevoll „meine Regierung“ nennt. Während des Besuchs klopft er einen Spruch nach dem anderen, schimpft auf Trump und die Bundesregierung, klagt über die Laute, die die Frösche in seinem Gartenteich in der Paarungszeit machen und erweckt ganz und gar nicht den Eindruck eines Menschen, der mit dem Leben abgeschlossen hat. Aus seinem Krankenbett genießt er den Blick durch die große Fensterfront in den gepflegten Garten. Das Gartenhäuschen habe er selbst gebaut, erzählt er. „Dass ich heute nichts mehr bewirken kann, wurmt mich am allermeisten“, wird er kurz einmal ernst, bevor er wieder einen Witz reißt und seine Augen aufleuchten.

In seinem Berufsleben hat Fladt Bier für große Brauereien verkauft, sich später mit einem Geschäft für bayerische Bierspezialitäten selbstständig gemacht. Man kann sich vorstellen, wie schwer es ihm fallen muss, heute auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein. Seine Pflegekräfte lässt er das aber nicht spüren. Seit zwei Jahren wird er von carevolution gepflegt und ist voll des Lobes: „Die Damen, die mich besuchen, sind kompetent, gepflegt und immer freundlich. Ich bin dankbar, dass es sie gibt. Nicht nur, weil sie mir helfen, sondern vor allem, weil sie meine Frau entlasten. Das ist mir am allerwichtigsten.“ Mit anderen Pflegediensten habe er weniger gute Erfahrungen gemacht, aber heute sei er rundum zufrieden. „Ich kann nur jedem einen solch sorglosen Feierabend wünschen, wie ich ihn habe“, sagt er grinsend mit einer gehörigen Prise schwarzen Humors.

Fladt mit Pflegefachkraft Andrea: Mit der Pflege durch carevolution ist der 82-Jährige rundum zufrieden.

Heute ist Andrea zu Besuch bei ihm, eine von rund 50 ausgebildeten Pflegefachkräften, die für carevolution im Einsatz sind. Je nach Patient sind die Aufenthalte mal kürzer oder länger. „Ich weiß es sehr zu schätzen, dass mein Arbeitgeber nicht auf jede Minute schaut“, sagt Andrea. „Das gibt mir die Freiheit, individuell auf Menschen einzugehen und eigenständig zu arbeiten.“ Für viele ihrer Klienten ist Andrea nicht nur die Person, die beim Waschen oder Anziehen hilft, sondern eine zentrale Bezugsperson. Das persönliche Gespräch, auch wenn es nur ein kurzer Smalltalk ist, ist für sie oft ein Höhepunkt des Tages.„Dafür muss immer Zeit sein“, weiß auch Felix Micheel, Geschäftsführer von carevolution. „Den Raum dafür zu schaffen, ist eine Frage der Organisation. Wenn Pflegekräfte nicht mit der Stoppuhr im Kopf agieren, entsteht echte Qualität — für die Menschen und für unser Team.“

Eine besonders wichtige Leistung im Portfolio des Pflegedienstes ist die Wundversorgung. Die Pflegerinnen Ivonne und Katharina haben die erforderliche Fortbildung bei carevolution absolviert und kümmern sich um die Wunden ihrer Klienten und Klientinnen. „Das können Wunden nach Operationen sein, aber auch solche, die infolge von Diabeteserkrankungen, Durchblutungsstörungen, Wassereinlagerungen oder Dekubitus entstehen“, erläutert Ivonne das breite Spektrum. Die Wundversorgung umfasst sowohl die Begutachtung des Heilungs- oder Entzündungsprozesses, die Reinigung, Tamponierung sowie das Anlegen von Verbänden. „Ich finde es zum einen wahnsinnig interessant, zum anderen freue ich mich, noch besser helfen zu können. Es bringt den Menschen ja auch Schmerzlinderung, wenn wir ihre Wunden gut versorgt haben“, berichtet Katharina stolz. Wie Ivonne und Andrea ist auch sie nach verschiedenen beruflichen Stationen glücklich, bei carevolution gelandet zu sein. Hier können die drei Frauen tatsächlich das tun, wofür sie diese Laufbahn einst eingeschlagen haben: Menschen helfen und ihnen Lebensqualität schenken. Und einen sorglosen Feierabend.

carevolution ermöglicht Termine zur Erstberatung innerhalb von 2 Tagen.

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Gahlingspfad 31
47803 Krefeld
Telefon: 02151 – 6 5555 22
E-Mail: service@carevolution.de
carevolution.de

Fotos: Niklas Breuker
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