HappySmile

Ein Leben lang ein schönes Lächeln

Prof. Dr. Rolf Müllejans weiß: Die Korrektur von Zahnfehlstellungen ist weitaus mehr als eine ästhetische Behandlung.

Gerade, gleichmäßige Zähne und ein strahlendes Lächeln. Ein Idealbild, das mit der Realität, die geprägt ist von Zahnlücken und Fehlstellungen, eher wenig gemein hat. Und die vermeintlichen Schönheitsfehler können ja auch durchaus charmant sein, verleihen sie doch Persönlichkeit und unverwechselbaren Charakter. Was wäre etwa Vanessa Paradis ohne ihre zauberhafte Zahnlücke? Jenseits der Ästhetik gibt es aber zahlreiche gesundheitliche Gründe, die dafür sprechen, Zahnfehlstellungen auf den Leib und Zähne wieder gerade zu rücken. Prof. Dr. Rolf Müllejans, Zahnarzt, Chirurg, Master für Kieferorthopädie und Inhaber der kieferorthopädischen Praxis HappySmile kennt sie — und weiß genau, was zu tun ist.

Rund 85 Prozent der Patienten, die Müllejans und sein Team bei Happy Smile betreuen, sind Kinder und Jugendliche. „Der Zeitraum zwischen 12 und 15 Jahren ist prädestiniert für eine kieferorthopädische Behandlung“, weiß der Praxisinhaber. „Kinder machen in diesem Alter einen Wachstumsschub, den man gut nutzen kann, weil natürlich auch der Kiefer mitwächst.“ Mithilfe von Zahnspangen oder Schienen und dem Druck bzw. Zug, den diese ausüben, werden Zähne über einen bestimmten Zeitraum in die gewünschte Position geschoben, so die Idee der Kieferorthopädie. „Sinn und Zweck ist zunächst einmal die Verbesserung der Zahngesundheit selbst. In dem Moment, wo Zähne nämlich verschachtelt stehen, gibt es unerwünschte Kontaktstellen, an die auch die Zahnbürste nicht gelangt“, erklärt Müllejans. „Bakterien, die Karies oder Parodontitis auslösen, wird damit Tür und Tor geöffnet. Und wie die Medizin heute weiß, steigt mit einer Parodontitis auch das Risikio, später am Herz-Kreislauf-System, an Diabetes, Parkinson oder Alzheimer zu erkranken.“ Aber Zahnfehlstellungen können noch weitere Beschwerden verursachen: Die Symptome reichen von Sprachfehlern über Schnarchen und damit einhergehende Schlafstörungen bis hin zu schwerwiegenden und schmerzhaften funktionellen Störungen der Kiefergelenke.

Brackets korrigieren die Stellung der Zähne durch einen unter Spannung stehenden Draht.

„Bei der Anamnese vergleichen wir das Gebiss mit dem Idealgebiss, dem wir mit unserer Therapie möglichst nahe kommen wollen“, erläutert der Kieferorthopäde das Vorgehen. „Die Herausforderung besteht darin, dass es im Kiefer nur ein begrenztes Platzangebot gibt. Aber wir haben verschiedene Möglichkeiten, dieser Herausforderung zu begegnen, etwa durch ein graduelles Dehnen des Kieferknochens, wodurch die Zähne mehr Platz bekommen.“ Die meiste Arbeit bei der Korrektur leisten aber Brackets, Schienen oder andere Systeme. „Deren Image hat sich in den letzten Jahren enorm gewandelt“, berichtet Müllejans. „In meiner Jugend wurde man als Zahnspangenträger noch gehänselt, heute ist eine Spange ein Modeartikel und Jugendliche können sie gar nicht früh genug bekommen.“ Verschiedenfarbige Varianten oder Accessoires zur individuellen Gestaltung haben zur neuen Wertschätzung der Spangen erheblich beigetragen. „Viele unserer jungen Patienten empfinden es nicht mehr als Strafe oder Belastung, eine Spange tragen zu müssen. Für sie ist sie wie eine Brille, ein Schmuckstück oder eine coole Cap“, lächelt der gebürtige Mülheimer. Ebenfalls großer Beliebtheit erfreuen sich transparente, herausnehmbare Schienen, sogenannte Aligner: Bei der ersten Untersuchung gilt es, ganz genau zu schauen, welche Ausgangslage vorliegt, wo man hinwill und welches Mittel dafür am geeignetsten ist“, erklärt Müllejans.

Transparente Aligner-Schienen sind für Außenstehende nahezu unsichtbar.

In seiner Praxis auf der Bismarckstraße legt Müllejans höchsten Wert auf einen empathischen Umgang mit seinen oft jungen Patienten sowie darauf, Sinn und Zweck seiner Therapie genau zu erläutern. Viele kommen aus seiner nur wenige Meter entfernt liegenden Kinderzahnarztpraxis ZahnZoo. Die Nähe ist ein enormer Vorteil, nicht nur für ihn, sondern natürlich auch für die Eltern, für die zusätzlicher Organisationsaufwand entfällt und die sichergehen können, eine Behandlung aus einem Guss zu erhalten. „Der Erklärungsbedarf ist in der Kieferorthopädie immer noch deutlich höher“, gewährt der 54-Jährige Einblick. „Manchmal gibt es keine akuten Beschwerden und damit anscheinend auch keinen Handlungsbedarf. Aber das ist natürlich oftmals ein Trugschluss. Wir behandeln in der Jugend, damit es später keine Beschwerden gibt. Im Erwachsenenalter, wenn das Wachstum abgeschlossen ist, ist eine Korrektur deutlich aufwändiger.“

Das HappySmile-Team: Jamie Kohze, Leandra Sicignano, Anna Feist-Krein, Sandra Lehner, Mahmoud Ayham und Rolf Müllejans.

Fast könnte man sagen, dass das KFO-Zentrum an der Bismarckstraße 89a selbst das Resultat einer über Jahre vollzogenen Justierung ist: Vor nunmehr 15 Jahren eröffnete Müllejans hier seine eigene Zahnarztpraxis, die er kontinuierlich ausbaute. Nach der Auslagerung der Kinderzahnmedizin und dem Neubau der Stadtwald Klinik am Promenadenweg drängte es sich förmlich auf, den alten Standort nun ganz der Kieferorthopädie zu widmen. Drei Ärzte und ein rund zehnköpfiges Team kümmern sich seitdem in sechs modern eingerichteten Behandlungszimmern um das Wohl ihrer Patienten. Ihr Ziel: Ihre Gesundheit langfristig zu erhalten. Und sie mit einem makellosen Lächeln nach Hause zu schicken, das ein ganzes Leben lang hält.

HappySmile
Bismarckstr. 89a
47799 Krefeld
Telefon: 02151 – 7888550
E-Mail: welcome@myhappysmile.de
myhappysmile.de

Fotos: Felix Burandt
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