Im Spezial zur Oberbürgermeisterwahl haben wir allen Kandidaten — völlig unabhängig davon, ob wir die Ansichten ihrer Partei teilen — einen kleinen Fragenkatalog zur Beantwortung zugeschickt und ihnen so Gelegenheit gegeben, für sich und ihre Sache zu werben. Das Angebot wurde von sechs der sieben Kandidaten angenommen.
Frank Meyer — SPD
Voller Einsatz für Krefeld

Sie sagten einmal, Programmatik sei wichtiger als Sympathie. Warum stellen Sie mit der aktuellen Kampagne dennoch das Herz für Krefeld in den Vordergrund?
Für mich und für die SPD ist Krefeld eine Herzensangelegenheit. Mit unserer Kampagne bringen wir das symbolisch zum Ausdruck. Wir haben eine Menge neue Ideen und wollen Bewährtes fortführen. Gemeinschaft, Zusammenhalt und Respekt sind Grundwerte. Diese in konkrete Politik umzusetzen, ist Programmatik. Politik lebt aber auch von Vertrauen, von Nähe und Identifikation. Dafür steht das Herz. Auch wenn man manchmal einen anderen Eindruck gewinnen kann: Es gibt viele Menschen, die in Krefeld glücklich und gerne leben.
KI crasht mit unbändiger Kraft in die Gesellschaft. Wie wird KI die Verwaltung verändern?
KI ist kein Zukunftsszenario, sondern Realität, auch in der Verwaltung. Unser Ziel ist klar: Wir wollen eine moderne, digitale Stadtverwaltung, die den Menschen dient. Es liegt an uns, KI klug und verantwortungsvoll einzusetzen. Das geschieht übrigens schon heute – zum Beispiel mit dem Chatbot Kredo im städtischen Serviceportal. KI wird immer mehr dabei helfen können, Verwaltungsprozesse effizient, schnell und ressourcenschonend zu gestalten. Wichtig ist mir aber: Die eigentlichen Entscheidungen müssen weiterhin von Menschen getroffen und verantwortet werden.
Mit ihrem Votum für den Surfpark und das Kesselhaus haben Sie Haltung bewiesen. Befürchten Sie, dass Ihnen das bei der Wahl zum Nachteil gereichen könnte?
Politische Verantwortung zu übernehmen, bedeutet für mich, klar Position für eine zukunftsfähige Stadt zu beziehen. Darauf dürfen sich die Krefelderinnen und Krefelder verlassen. Natürlich gibt es immer wieder politische Debatten um wichtige Fragen der Stadtentwicklung: Gerade bei so großen Projekten wie dem Kesselhaus oder dem Surfpark halte ich das auch für notwendig. Demokratie lebt davon, dass Menschen sich einbringen. Der Stadtrat hat aber mit Mehrheiten zu beiden Projekten eine Entscheidung gefällt. Es ist nun der Auftrag der Verwaltung, diese Projekte umzusetzen. Und ich bin ganz sicher: Das Kesselhaus und der Surfpark werden Krefeld attraktiver machen.
Zwar leben in Krefeld nachweislich glückliche Menschen, doch mit der Innenstadt-Entwicklung hadern trotzdem die meisten. Warum ist Ihnen die Trendwende nicht gelungen?
Es freut mich sehr, dass wir in Krefeld viele glückliche Menschen haben – das ist ein wichtiger Indikator für die Lebensqualität in unserer Stadt. Wir haben schon viel erreicht, die beiden Stärkungspakete zeigen deutlich Wirkung: Das bestätigen auch der Handel und die Polizei. Dass sich die Menschen wieder gerne auf dem Theaterplatz aufhalten, hätte man vor einigen Jahren nicht für möglich gehalten. Weitere Maßnahmenstehen vor der Realisierung. Eine Trendwende schaffen wir nicht über Nacht. Eines bleibt klar: Die Innenstadt ist das Herz unserer Stadt – und dieses werden wir weiterhin mit aller Kraft stärken.
Was sollte Ihnen in einer dritten Amtszeit gelingen, was Sie nicht vorher schon hätten umsetzen können?
Wir haben noch viele Aufgaben vor uns, und darauf freue ich mich: Krefeld wird sich weiter positiv entwickeln. Wir haben annähernd eine Viertelmilliarde Euro in die Entwicklung der Schulgebäude investiert. Mit der Sanierungsoffensive verbessern wir massiv die Verkehrsinfrastruktur und erneuern die Straßen. Mit den Stärkungspaketen für die Innenstadt gehen wir die wichtigen Themen Sicherheit, Sauberkeit und Innenstadtgestaltung an. Mit der Neugestaltung des Theaterplatzes, der Entwicklung des Kaufhofs, den neuen Eishallen, der Rhineside und Rheinblick in Uerdingen und der Entwicklung eines Wohngebietes an der Westparkstraße wird Krefeld weiter an Attraktivität gewinnen. Die angespannte Haushaltslage – bedingt durch externe Faktoren – stellt uns aber kommunal vor große Herausforderungen. Die Balance zwischen notwendiger Instandhaltung und zukunftsweisenden Projekten wird künftig eine zentrale Aufgabe sein.
Gesetzt den Fall, Sie werden nicht wiedergewählt, gibt es einen Plan B?
Mein Fokus liegt klar auf den anstehenden Aufgaben. Ich bin gerne Oberbürgermeister dieser Stadt und die vielen Begegnungen mit den Bürgerinnen und Bürgern machen mir Freude. Für mich ist entscheidend, mit Engagement und Leidenschaft das zu tun, was Sinn stiftet und die Gemeinschaft stärkt. Deshalb würde ich mich freuen, wenn viele Krefelderinnen und Krefelder am 14. September mir und der SPD ihre Stimme geben.
Bitte vervollständigen Sie diesen Satz. Krefeld braucht…
… weiterhin so wunderbar engagierte Bürgerinnen und Bürger im Einsatz für Gemeinschaft, viel Herz und Zusammenhalt in einer offenen und toleranten Stadtgemeinschaft, eine auch in Zukunft starke Wirtschaft und eine Fortführung der Investitionen in die städtische Infrastruktur, Straßen und Plätze, Schulen und Kitas, Sicherheit und Sauberkeit.
Timo Kühn — CDU
Nie wieder Schlagloch-City

Die Krefelder CDU ist in den zurückliegenden 12 Monaten nicht immer durch interne Geschlossenheit aufgefallen. Trotzdem wurde sich parteiintern unisono für Ihre Kandidatur ausgesprochen. Welche Bedeutung hat das für Sie?
Das bedeutet für mich, dass mein Engagement für unsere Partei gesehen und getragen wird. Dies empfinde ich als sehr wertschätzend. Auch habe ich mich über das starke Ergebnis meiner Nominierung sehr gefreut.
Deutschland hat sich im Februar für eine konservativere Politik entschieden. Glauben Sie, dieser Trend wird sich auf kommunaler Ebene fortsetzen?
Ich bin davon überzeugt, dass sich die Menschen nach zehn Jahren einen anderen Oberbürgermeister und damit einen Politikwechsel wünschen. Dafür werbe ich bei jeder Gelegenheit, genauso wie für eine starke bürgerliche Mehrheit der Mitte im Stadtrat und den Bezirksvertretungen in Krefeld.
Welche positiven Entwicklungen hat Krefeld unter Meyer in den vergangenen zehn Jahren durchlaufen? Was hätten Sie anders oder besser gemacht?
Das sollen die Menschen in unserer Stadt bewerten. Meine Fraktion und ich haben im Stadtrat oft genug Alternativen zur bestehenden Politik angeboten. Gerade unsere Warnungen vor der eintrübenden Wirtschaft, steigenden Zinsen und zu vielen „nice to have“-Projekten oder Personalstellen wurden von der SPD und dem Amtsinhaber ignoriert. Ich hätte die sehr guten wirtschaftlichen Jahre genutzt, um z. B. Gewerbe- und Grundsteuer deutlich abzusenken, um so einen Boom auszulösen. Die Phase mit üppigen Einnahmen ist nun vorbei. Und auch die bisherige lockere Ausgabenpolitik wird damit ein Ende haben.
Inwiefern war das Votum für den Surfpark Zeugnis eines Wandlungsprozesses innerhalb der Partei?
Gar nicht. Die CDU hat sich immer kritisch-positiv zum Surfpark positioniert. Auch haben wir immer gesagt, wir entscheiden, wenn alle Unterlagen vorliegen. Das haben wir so getan. Am Ende hat uns überzeugt, dass der Investor unsere Bedingungen erfüllt und weiterhin zu einer Investition in Krefeld steht. Im Übrigen hat unsere kritische Haltung dafür gesorgt, dass wir das wirtschaftlich beste Ergebnis für unsere Stadt herausgeholt haben. Das hätte ich eigentlich von der Verwaltungsspitze erwartet.
Steht die CDU Krefeld heute stärker und geschlossener da als noch vor fünf Jahren?
Wir haben einen neuen Parteivorsitzenden, eine neue Fraktionsvorsitzende und mich als Oberbürgermeisterkandidaten. Dazu haben wir ein Team von 29 motivierten Ratskandidaten und ganz viele engagierte Kandidaten für die Bezirksvertretungen. Und darin sind alle eingebunden, die in der Vergangenheit auch kritische Worte gefunden haben. Ich denke, dass kann man als stark und geschlossen bezeichnen. Unsere Wahlkampagne drückt das mit den Doppelmotiven auch aus, was übrigens noch unter Marc Blondin als Vorsitzendem beschlossen wurde.
Welche sind die Kerninhalte Ihrer Kandidatur und wie viel klassische christdemokratische Politik ist darin enthalten?
Unsere CDU hat unter Beteiligung aller Verbände und Vereinigungen sowie der Mitglieder ein sehr gutes modernes Wahlprogramm festgeschrieben, was 100 Prozent CDU ist. Dies macht mich stolz, und ich stehe hinter unserem Wahlprogramm. Die Kernhinhalte betreffen die Wirtschaft, denn ohne starke Unternehmen und Handwerker können wir all die Wünsche im Haushalt nicht halten. Dazu kommen die Themen Sauberkeit und Sicherheit – insbesondere in der Innenstadt. Und natürlich das Thema der Straßen und Wege. Ich will weg von dem Image der Schlagloch-City und Lösungen aufzeigen.
Welche klare Agenda formulieren Sie für die Innenstadt? Wo sehen Sie hier die größten Versäumnisse der Vergangenheit?
Unsere Agenda umfasst vor allem Sauberkeit, auch „gefühlte“ Sicherheit, Beleuchtungskonzepte und Investitionsschutz. Wir müssen den Blick auf eine gute Aufenthaltsqualität richten. Wenn mir Menschen erzählen, sie meiden seit Jahren die Krefelder Innenstadt, kann das kein gutes Zeichen sein. Die Menschen müssen wieder Vertrauen gewinnen, in die Innenstadt zu kommen. Dieses Vertrauen brauchen auch die privaten Eigentümer, die ihre Immobilien erneuern oder gut genutzt wissen wollen. Dafür werde ich kämpfen und die Versäumnisse der letzten zehn Jahre aufarbeiten. Ein starkes Versäumnis war es auch, zahlreiche Konzepte zu erschaffen, ohne diese wirklich umzusetzen. Mit der kulturhistorischen städtebaulichen Analyse haben wir ein gutes Konstrukt, auf dem wir aufbauen können.
Benjamin Zander — Bündnis90/Die Grünen
Weg vom Stückwerk, hin zur Nachhaltigkeit

Neologismen mit doppelter Bedeutung sind toll, aber finden Sie, der „BGRÜNERMEISTER“ ist wirklich zu Ende gedacht?
Wortspiele sind kein Selbstzweck, sondern ein bewusst gesetzter Aufmerksamkeitsmagnet. Allein die Tatsache, dass wir hier darüber sprechen, beweist: Die Strategie funktioniert. Der Begriff ist mit voller Absicht so gewählt – er soll verdeutlichen, dass ich bereit bin, Dinge radikal anders zu denken und mutig neue Wege zu gehen, wo andere lieber im Gewohnten bleiben.
Sie proklamieren in Ihrem Wahlkampf klassische Grüne Themen wie Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Glauben Sie, der Resonanzboden dafür ist heute noch so ausgeprägt wie vor fünf Jahren?
Politik mache ich nicht, um einen Resonanzboden zu bedienen, sondern aus Haltung. Ob jemand Beifall spendet oder nicht, stellt die Realität nicht in Frage – die Natur diskutiert nicht. Fakt ist: Auch Krefeld leidet längst unter den Folgen des Klimawandels. Starkregen und Hitze belasten die Menschen in unserer Stadt zunehmend. Dafür brauchen wir Lösungen. Wegzusehen oder dies kleinzureden wäre fahrlässig.
Sie blicken auf eine beachtliche Vita als Unternehmer zurück. Inwiefern hilft Sie Ihnen bei der Erfüllung der Aufgaben eines Oberbürgermeisters? Was kann man als Unternehmer übertragen und wo gibt es ganz natürliche Grenzen?
Als IT-Berater habe ich gelernt, Fragestellungen immer systemisch zu betrachten und Lösungen ganzheitlich zu entwickeln. Genau diese Perspektive möchte ich auch in unsere Stadt einbringen: weg vom Stückwerk, hin zu nachhaltigen Entwicklungen, die wirklich tragen. Denn nur wenn wir das Ganze im Blick behalten, schaffen wir es, die Herausforderungen unserer Stadt gemeinsam zu lösen.
Welche Hoffnung darf eine vierköpfige Familie mit zwei betreuungspflichtigen Kindern und einem durchschnittlichen Jahresgehalt an Ihre Kandidatur knüpfen?
Energiekosten sind für viele Familien ein großer Teil der Lebenshaltung. Mit gezielten Förderprogrammen stellen wir sicher, dass auch Familien mit kleinen Kindern aktiv an der Energiewende teilhaben können – und dabei gleichzeitig mehr Netto im Monat bleibt. Doch echte Entlastung heißt mehr als finanzielle Spielräume: Darum setzen wir konsequent auf den Ausbau von Betreuungsangeboten für Kinder jeden Alters. So schaffen wir die Basis dafür, dass Beruf und Familie wirklich Hand in Hand gehen können.
Wenn Krefeld ein Unternehmen wäre, an welchen KPIs würden Sie den Zustand der Stadt festmachen?
Die eigentliche Rendite einer Stadtverwaltung sind funktionierende soziale Strukturen, gute Bildung, attraktive Sportanlagen und eine verlässliche Infrastruktur. Doch in einigen Bereichen würden die Kennzahlen derzeit knallrot aufleuchten. Und genau deshalb braucht es jetzt einen klaren Fokus: einen 360-Grad-Check auf das ‚Unternehmen Stadt‘ – nicht nur auf aggregierte Zahlen, sondern mit echtem Drill-down, der Ursachen sichtbar macht. Diese Sichtweise möchte ich in der Verwaltung verankern: Silos aufbrechen, Zusammenhänge erkennen und so unsere gemeinsame Rendite als Stadtgesellschaft nachhaltig steigern.
Welche Maßnahmen würden Sie initiieren, um Krefelds Wirtschaft nachhaltig zu stärken?
Wir müssen als Stadt agiler werden – nicht nur in unseren Verwaltungsprozessen, sondern auch im Miteinander. Verwaltung und Wirtschaft sollten enger im Austausch stehen, Probleme offen ansprechen und gemeinsam Lösungen entwickeln. So erkennen wir Hürden frühzeitig – und können sie Schritt für Schritt verkleinern oder ganz abbauen. Nur so schaffen wir ein Umfeld, in dem wir den Herausforderungen begegnen können.
Warum ist Krefeld reif für einen grünen Oberbürgermeister?
Krefeld ist bereit für einen Oberbürgermeister, der wirklich anpackt. Als Grüner trete ich mit der Haltung an, heute die Grundlagen für morgen zu schaffen – damit unsere Kinder in einem Krefeld aufwachsen können, das grün, lebenswert, klimafreundlich und zugleich bezahlbar bleibt.
Frank Wübbeling — AfD
Sichtbaren Verfall nicht tatenlos hinnehmen

Sie haben als Bauunternehmer zahlreiche Meriten erworben und könnten den Herbst des Lebens im Kreise Ihrer Familie genießen. Was treibt Sie an, Krefelds erster Bürger werden zu wollen?
Da erwischen Sie einen wunden Punkt, denn meine Frau und Familie stellen mir diese Frage regelmäßig. Ich bin in Krefeld geboren, liebe diese Stadt, den Niederrhein, unsere Lebensart und diese besondere deutsche Haltung. Krefeld hat enormes, aber ungenutztes Potenzial. Ich habe beschlossen, diese Lebensart nicht nur zu bewahren, sondern auch für kommende Generationen zu stärken. Darum engagiere ich mich für meine Heimatstadt. Untätig zuzusehen und den sichtbaren Verfall hinzunehmen, während ich mein Leben genieße, könnte ich nicht ertragen.
Wenn Sie durch die Krefelder Innenstadt laufen, was beobachten Sie? Wo identifizieren Sie politisches Versagen und welchen Hebel hätten Sie, den andere nicht anwenden?
Die Straßenverhältnisse muss ich nicht erwähnen, sie springen jedem ins Auge. Auffällig sind Leerstand, die Drogen- und Alkoholszene sowie viele Bettler. Problemverlagerung löst nichts. Man muss Betroffene so unterstützen, dass sie wieder Teil der Gesellschaft werden können, statt sie nur wegzuschieben. Dadurch würde auch das Sicherheitsgefühl steigen. Heute meiden viele die Innenstadt gerade wegen dieser Szene. Es muss zudem gelingen, mehr Kaufkraft in die Innenstadt zu ziehen.Dann wächst das Angebot, was mehr Besucher bringt. Dazu braucht es gute Parkplätze, denn viele Krefelder bringen ihre Einkäufe nicht in unsicher empfundenen Bussen oder Bahnen nach Hause.
Wenn Sie wie der amerikanische Präsident Dekrete verfassen und so Änderungen im Alleingang herbeiführen könnten, worum würden Sie sich in Krefeld als erstes kümmern?
Ich würde alles daransetzen, unsere gespaltene Gesellschaft wieder zu einen und unsere Stadt voranzubringen. Dafür braucht es sachliche, ergebnisoffene Diskussionen, um Lösungen zu finden, mit denen alle leben können. Konkret würde ich Bürgergeldempfänger stärker einbinden, notfalls verpflichtend, um die Allgemeinheit zu unterstützen. Mit diesem Kräftepotenzial lassen sich viele Aufgaben bewältigen, die die Stadt allein nicht mehr schafft. Sauberkeit herstellen, Verstöße ahnden, Sicherheit durch Präsenz erhöhen oder Straßenschäden kurzfristig beheben, stets unter Anleitung städtischen Personals. So erhalten Leistungsempfänger die Chance, sich einzubringen, mehr Geld zu verdienen und Selbstwertgefühl zu gewinnen. Gleichzeitig sehen Steuerzahler, dass etwas zurückkommt, das ihnen nützt und uns alle voranbringt.
Viele Krefelder fühlen sich in Ihrer eigenen Stadt nicht mehr sicher. Teilen Sie diesen Befund und welche Gründe ziehen Sie dafür heran?
Ich selbst empfinde Unsicherheit nur selten. Nervös werde ich jedoch, wenn meine Frau mit dem Zug oder abends allein mit dem Hund unterwegs ist. Ins Schwimmbad gehe ich nicht, und bei abendlichen Stadtbesuchen bin auch ich rechtzeitig zu Hause. Die massive Überfremdung und die damit verbundene Zunahme schwerer Kriminalität wie Massenvergewaltigungen, Raub, Körperverletzungen bis hin zu Messerangriffen sind Folgen einer Masseneinwanderung, die nicht nur rechtschaffene Menschen gebracht hat. Kriminelle und Illegale müssen konsequent abgeschoben werden, besser gar nicht erst eingelassen.
Welche Maßnahmen würden Sie treffen, um Krefeld wirtschaftlich zu stärken? Gibt es auf kommunaler Ebene ausreichend Handlungskompetenz dafür?
Die Gewerbesteuer sollte wieder auf das Niveau vor der letzten Erhöhung sinken. Das macht Krefeld für Unternehmen attraktiver, während die Einnahmen durch Inflation ohnehin steigen. Auch die Grundsteuerhebesätze für private und gewerblich genutzte Immobilien müssen angeglichen werden. Es ist nicht nachvollziehbar, warum ein Unternehmer für sein Haus mehr zahlen soll als ein privater Eigentümer. Städtische Prozesse müssen kürzer und einfacher werden. Wir brauchen eine Kultur, die Investitionen anzieht, statt Unternehmer wie Goldesel zu behandeln. Gute Unternehmen schaffen Arbeitsplätze, zufriedene Mitarbeiter und solide Steuerzahler.
Wie begegnen Sie dem Vorwurf, einer „gesichert rechtsextremen“ Partei anzugehören?
Das ist ein politischer Kampfbegriff, um den Gegner mundtot zu machen. Dafür gibt es bei uns keinerlei Grundlage. Selbst NRW-Innenminister Herbert Reul bestätigt, dass er solche Tendenzen nicht erkennt. Die Bezeichnung dient dazu, unsere Argumente zu vermeiden. Meine nicht deutsche Frau ist darüber fassungslos.
Wenn Frank Wübbeling Oberbürgermeister wird …
werde ich mit allen Wohlmeinenden alles daran setzen, Krefeld lebenswerter, attraktiver und wirtschaftlich stärker zu machen, damit unsere Stadt für kommende Generationen erstrebenswert bleibt, wieder als Perle am Niederrhein glänzt und man sich an ihre Tradition von Samt und Seide erinnert.
Stephan Hagemes — Die Linke
Für steigende Einkommen und Chancengleichheit

Sie konstatierten in vorangegangenen Interviews immer wieder Krefelds desaströsen Zustand gerade im Hinblick auf den sozialen Wohnungsbau. Was würden Sie als Oberbürgermeister konkret dagegen unternehmen?
Immer weniger verfügbarer Wohnraum und stetig steigende Mieten machen Wohnen zur sozialen Frage unserer Zeit, und Krefeld ist Stadt mit „angespanntem Wohnungsmarkt“. Die Gründung des Fachbereiches Wohnen und der Beschluss der Wohnraumschutzsatzung (WSS) durch den Rat waren wichtige Reaktionen. Genehmigungen für Neubauten müssten einen Anteil von mindestens 30 % Sozialwohnungen erfordern. An erster Stelle steht für uns die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in Krefeld. Gleichzeitig ist es notwendig, gegen bestehende Leerstände (mindestens 5.100 Wohnungen stehen leer) vorzugehen. Die betreffenden Eigentümer*innen müssen einerseits durch den FB Wohnen mehr Unterstützung bei Anträgen auf Fördermittel für die ökologische und ressourcensparende Altbausanierung von Land und Bund bekommen und andererseits durch die WSS verpflichtet werden, vorhandenen Wohnraum herzurichten und zu vermieten. Außerdem setzen wir uns für die Schaffung von Sozialwohnungen durch die Wohnstätte Krefeld ein.
Besonders junge Menschen fühlten sich bei der vergangenen Bundestagswahl von linker Politik angesprochen. Worauf fußt diese Entwicklung?
Armut, Chancen(un)gerechtigkeit, Wohnungsnot, Klimakrise, Rechtsruck beschäftigen viele junge Menschen. Die Linke spricht diese Themen an und will Verbesserung und Teilhabe organisieren. In Krefeld wollen wir u. a., dass der Jugendbeirat mehr Mitspracherecht erhält, ihm muss in Bezirksvertretungen und Ausschüssen mindestens ein beratendes Rederecht gewährt werden. Der ÖPNV soll für alle Schüler*innen in Krefeld kostenfrei sein.
Sie sagten einst, nur Reiche könnten sich eine arme Kommune leisten. Was meinen Sie damit?
Wie fast alle NRW-Kommunen ist auch Krefeld chronisch unterfinanziert durch die Bundes- und Landesregierung. Krefelds Haushaltsloch macht über 10 % des Gesamtvolumens aus. Daher sind wichtige bis überlebenswichtige Zuschüsse bzw. Mittel für Jugendarbeit, Armutsbekämpfung und Beratungsstellen bedroht. Quartiershelfer*innen müssen um ihre Stellen fürchten, zentrale Empfehlungen des 1. Krefelder Armuts- und Reichtumsberichtes wirken nun unbezahlbar. Reiche Kinder brauchen kein kostenloses Essen an Schulen und Kitas, und sie gehen nicht auf Schulen, die einen hohen Anteil besonders förderbedürftiger Schüler*innen haben.
Krefelder lieben ihre Stadtteile, aber hadern mit der Innenstadt-Entwicklung. Inwiefern könnte ein linker Oberbürgermeister einen Unterschied machen?
Viele Krefelder*innen stören sich an den Wohnungslosen und Drogenabhängigen. Das Drogenhilfezentrum, die Bahnhofsmission und andere Hilfseinrichtungen müssen gefördert werden. Ich würde mich dafür stark machen, dass die Szene einen sozialverträglichen Treffpunkt in der Öffentlichkeit bekommt und sich NUR dort versammeln darf. Wir wollen eine Politik, die den Menschen hilft, anstatt sie zu vertreiben: Hilfsangebote ausbauen, wie die Notschlafstelle für Frauen und das „Obdach Krefeld“. Den Fachbereich Wohnen würde ich von Uerdingen in die City legen, das Seidenweberhaus als städtische Veranstaltungshalle in der City behalten. Außerdem würde ich als OB die Zusammenarbeit des Bau- und Planungsdezernates mit Initiativen wie „wirstadt.org“ und „Initiative Stadtkultur“ verstärken. Den Gestaltungsbeirat würde ich mehr und früher in wichtige Planungen einbeziehen.
Sie fordern steigende Mindestlöhne, die Unternehmen klagen wiederum über immer größer werdende Wettbewerbsnachteile. Wie lösen Sie dieses Dilemma mit Blick auf den Krefelder Wirtschaftsstandort?
Das Krefelder Durchschnittseinkommen liegt unter dem Landesdurchschnitt. Uns ist wichtig, dass den Krefelder*innen Jobs zur Verfügung gestellt werden, von denen sie leben können. Die Linke will städtische Aufträge nur an Firmen geben, die tariflich gebundensind. Von Förderprogrammen sollen nur Unternehmen und Betriebe profitieren, die sich an tarifliche, soziale und ökologische Standards halten. Wertvolle und wertschöpfende, produktive Arbeitsplätze sindan Stelle prekärer Jobs zu fördern. Innovation statt Niedriglohn! Wir wollen ein kommunales Beschäftigungsprogramm, der KBK soll mehrMittel erhalten, um mit eigenem Personal mehr Straßen und Radwege zu sanieren. Durch mehr gute Jobs und effektivere Armutsbekämpfung stiege das Durchschnittseinkommen, davon würde auch der Einzelhandel profitieren.
Kennen Sie Marco Beckendorfs Rückblick aus dem Jahr 2040? Was davon würden Sie als Blaupause für Krefeld anlegen?
Mit Stephan Hagemes wird Krefeld 2040 nach einer Wende in der Finanzierung der NRW-Kommunen viele Millionen Euro in den kommunalen sozialen Wohnungsbau und eine soziale kommunale Beschäftigungsoffensive investiert haben, dadurch sind das Durchschnittseinkommen und die Zahl bezahlbarer Wohnungen stark gestiegen. Die Landesregierung wird durch die Einführung einer „progressiven Schuldenbremse“ spätestens 2027 einen Investitionsboom in den NRW-Kommunen ausgelöst haben. Diese finanzpolitische Wende ist durch starken öffentlichen Druck erkämpft worden!
Carsten Bullert — Die Partei
Kein OB fürs Bierzelt

Sehr geehrter Herr Bullert, wofür steht die PARTEI?
Leider gelang der RP in ihrer gemeinsam mit der IHK veranstalteten „Wahlarena“ nur die Unterbringung dreier OB-Kandidaten mit großer Bierzelt- und Karnevalsvereins-Expertise. Den 10-Punkte-Plan der PARTEI konnten wir mangels Einladung also nicht thematisieren. Gerne mag ich aber einige wichtige Punkte benennen: Fast Lane als Standortvorteil, saubere Innenstadt, sofortige Ertüchtigung der Infrastruktur, aber eben auch eine Gemeinwohlbilanzierung im kommunalen Nachhaltigkeitsmanagement. Gäbe es die in Krefeld, wie viele Personal-, Gerichts-, Planungs- und Beraterkosten zum „Surfpark“ wären uns erspart geblieben?
Sie sagten kürzlich, der Müll sei Krefelds größtes Problem und Ihre erste Amtshandlung als Oberbürgermeister wäre, mit der Müllzange durch Krefeld zu laufen. Könnten Sie das nicht auch jetzt schon tun?
Ja, das ist ein Thema. Das Beseitigen des Mülls ist sicher gut in den Griff zu bekommen. Das Umdenken und die Achtsamkeit der BürgerInnen zu bewirken, ist da schon schwieriger. Ich engagiere mich tatsächlich jetzt schon in dieser Hinsicht: Wasser predigen, um Wein zu trinken, ist nicht mein Stil.
Was machen Sie der aktuellen Verwaltung zum Vorwurf und was würden Sie anders handhaben?
Ein Beispiel: Meine Freundin und ich meldeten einen seit Wochen wachsenden Sperrmüllhaufen hier im Viertel, der sich auf Gehweg und Grünfläche gleichmäßig ausbreitete. Die GSAK kam einige Tage später, entfernte aber nur den Teil auf dem Gehweg, für den anderen sei das Grünflächenamt zuständig. Das mag ja intern so geregelt sein, geht aber am Bedarf der Stadt und ihrer Bürger völlig vorbei. Wir fragten daraufhin per E-Mail die Patenschaft für die Baumwuchsfläche am, um selbst für Entlastung zu sorgen. Nach laschen zwölf Wochen kam eine Regung aus dem Rathaus. Man darf sich fragen, wie lange es dauert, wenn es um komplexere Anfragen geht.
Ich habe gut zehn Jahre im gehobenen Dienst der Stadtverwaltung verbracht, weiß um die vielen KollegInnen, die hervorragende Arbeit leisten, aber auch um die Problemstellen. Eines sei wohl verraten: Es ist den BürgerInnen schwer zu vermitteln, dass Positionen im höheren und damit direkt weisungsbefugten Dienst an ortsunkundige, nicht hier in dieser Stadt lebende Kräfte vergeben werden, denen die Bierzeltatmosphäre bei Schützenfest oder Karnevalsveranstaltungen als die Lebensrealität der KrefelderInnen verkauft wird und die keinerlei Ahnung von den echten Bedarfen in dieser Stadt haben. Hierzu zählen die Sorge und Fürsorge um die Schwächsten, die nicht nur in den letzten beiden Legislaturen neben den ganzen schönen Fototerminen vergessen worden sind. Anstatt der hoheitlichen Aufgabe nachzukommen, sie gemäß der geltenden Grundrechte zu versorgen, werden sie vom KOD durch die ganze Stadt gejagt. Ein Stadtrat unter „sozialdemokratischer“ Ägide schafft es nicht, diese Menschen in „Einzimmerwohnklos“ unterzubringen, stellt dafür aber unzählige Personen im Bereich Ordnung ein. Wie viele Kleinstwohnungen hätten davon locker finanziert werden können? Wäre ich noch Mitglied der sPD (sic!), ich lebte in einer apokalyptischen Endlosschleife von Scham und Verzagtheit.
Sie stellen in Aussicht, die Differenz zwischen Ihrem aktuellen Gehalt und dem des Oberbürgermeisters zu spenden. Wer würde von Ihnen als Begünstigter ausgewählt werden?
Das für jedermensch ergoogelbare Gehalt eines Oberbürgermeisters ist in meinen Augen unredlich hoch. Und in dem dort ausgewiesenen Zahlenwert sind ja weitere Zuwendungen nicht enthalten. Da aus lebenden Beispielen deutlich ersichtlich ist, dass Geld den Charakter bis zur Unkenntlichkeit verderben kann, möchte ich nach meiner Wahl genau das an Geldmitteln zur Verfügung haben, was ich jetzt als Sozialpädagoge verdiene. Der Rest wird weggespendet. Und zwar ausschließlich gemeinnützig.
Herr Bullert, was darf Krefeld von Ihnen erwarten?
Bei meinen Terminen rund um die Kandidatur durfte ich Hans kennen lernen. Hans ist betagt und weise. Er fragte mich: „Carsten, was darf ein Oberbürger-meister in Krefeld nicht?“ Ich sagte: „Auf keinen Fall Mitglied in einem Karnevals- oder Schützenverein sein.“ Hans darauf: „Richtig. Vollkommen richtig. Ich weiß nur nicht, ob es dieser Stadt schlecht genug geht, um das zu verstehen.“
Björna Althoff — Liste LUKS
Engagement aus Krefelds Zivilgesellschaft

Sehr geehrte Frau Althoff, Sie treten bei der Kommunalwahl für die Liste LUKS an. Wer verbirgt sich hinter dieser Verbindung und warum haben Sie sich für diesen Zusammenschluss entschieden?
Es ist ein Verein, keine Partei. LUKS steht für Liste für Umweltschutz, Klimagerechtigkeit und Soziale Gerechtigkeit. Wahlprogramm und Kandidat*innen haben wir gemeinsam vereinbart, in kleinteiliger Arbeit. Wir sind Bottom-Up durch und durch, niemand gibt die Richtung vor. Jede und jeder kann mitmachen, auch ohne Mitglied zu sein. Sogar als Kandidat*in. Das finde ich toll und ist ganz anders als die Parteienlandschaft. In der LUKS aktiv sind ganz unterschiedliche Akteure aus Krefelds Zivilgesellschaft – viele, die bereits irgendwo anders engagiert sind und das auch parteilos bleiben wollen. Dadurch haben wir gleichzeitig richtig tolles Fachwissen an Bord z.B. zum Radverkehr, solidarischer Landwirtschaft, Bürgerbeteiligung oder Wohnen. Wir haben eine junge, weibliche Liste aufgestellt: Der Altersdurchschnitt unserer Top-6-Kandidat*innen für den Rat ist 30 und von den ersten 11 Listenplätzen sind 9 an Frauen gegangen. Das heißt nicht, dass Ältere oder Männer außen vor sind – im Gegenteil: wir profitieren von unterschiedlichen Generationen, Erfahrungsschätzen, Ungeduldsleveln und Aktivitätsformen. Ich freue mich sehr, dass aus meinem Einzelvertreterinnendasein nun ein richtig gutes gemeinsames Wir geworden ist und hoffe, dass viele LUKSe in den Rat ziehen.
Sie haben sich auf lokaler Ebene vor allem durch Ihren nimmermüden Kampf für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit einen Namen gemacht. Wie würde sich Krefeld unter der Führung der Oberbürgermeisterin Björna Althoff verändern? Welche Handhabe hat die Kommunalpolitik tatsächlich?
Meine Forderungen, der Einsatz für Klimaschutz, basieren auf wissenschaftlichen Tatsachen – gleiches gilt für die soziale Gerechtigkeit. Als Oberbürgermeisterin müsste ich das Neutralitätsgebot achten – Fakten wie die Klimakrise und notwendige Maßnahmen zu benennen, ist definitiv neutral. Es fällt auf, dass die „Macht“ von Oberbürgermeister*innen in der Regel überschätzt wird – denn letztendlich entscheidet über das meiste, was nicht zum laufenden Verwaltungsgeschäft gehört, der Rat. Dennoch würde ich andere Prioritäten setzen, teils andere Verwaltungsvorlagen erarbeiten lassen und auch im Haushaltsentwurf der Verwaltung dafür sorgen, dass z. B. eine Radinfrastruktur als kommunale Pflichtaufgabe finanziell abgebildet wird. Verwaltungsintern braucht es besseres Management, beschlossene Konzepte auch umzusetzen. Würde ich als Oberbürgerbürgermeisterin gewählt werden, würde ich mir aber erstmal jede Menge Rat holen von OBs, die Städte richtig verändert haben. Vielleicht würde ich Anne Hidalgo in Paris zuerst anrufen.
Was zeichnet die Liste LUKS im Kern aus und warum ist jetzt genau die richtige Zeit dafür?
Der Name ist bei der LUKS Programm: Umweltschutz, Klimagerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit – alles ohne Glitter, Green- oder Bluewashing. Die Klimakrise eskaliert und wir leben aktuell in dem Zeitfenster, in dem wir noch die katastrophalsten Ausgänge verhindern können. Gleichzeitig nimmt die finanzielle Ungleichheit in Deutschland immer mehr zu – mit ihr die Chancenungleichheit. Rechte spalten unsere Gesellschaft, Menschenrechte geraten in Gefahr. Wir stehen national wie global gefühlt ohnmächtig vor einem Scherbenhaufen. In solchen Zeiten hilft es nur, vor Ort anzupacken und zu hoffen, dass alle das gleichzeitig in ihren Orten tun: Think global, ACT local! Genau dafür setzen wir uns als LUKS mit vielfältigen Maßnahmen ein.
Wenn Sie in den vergangenen fünf Jahren bereits das Amt der Oberbürgermeisterin innegehabt hätten. Was hätten Sie in dieser Zeit verhindert und was initiiert. Wo stünde Krefeld heute? Wenn Björna Althoff Oberbürgermeisterin der Stadt Krefeld wird, dann…
hätte ich mit Sicherheit keinen Letter of Intent für einen Surfpark am Elfrather See unterzeichnet. Stattdessen hätte ich mehr für die Belebung der Innenstadt gemacht, Radwegumsetzungen initiiert, die Stadt begrünt oder auch den kompletten Spielraum zur Beeinflussung bezahlbarer Mieten in Krefeld ausgenutzt. Initiiert habe ich in den letzten fünf Jahren aber bereits vieles in Ratsanträgen wie z.B. das kommunale Förderprogramm für klimafreundliches Wohnen, einen Bürgerhaushalt und vieles mehr.
Gemeinsam mit einer starken LUKS-Fraktion möchte ich in den nächsten fünf Jahren noch viel mehr erreichen!
Fotos: von den Fraktionen/Kandidat*innen angeliefert / Titel: Luis Nelsen