
Vor nicht allzu langer Zeit war KI für die allermeisten von uns nicht viel mehr als eine Online-Spielerei zur Herstellung von lustigen Bildchen. Heute, knapp zwei Jahre später, hält die künstliche Intelligenz immer mehr Einzug in unser Leben: sowohl privat als auch beruflich und geschäftlich. Unternehmen stehen zunehmend vor der Herausforderung, Anwendungsmöglichkeiten und Potenziale für KI zu ermitteln, um nicht den Anschluss zu verlieren. Ein Partner im Prozess von der Beratung bis zur technischen Umsetzung könnte das Krefelder Unternehmen App Logik GmbH sein: Seit einigen Monaten durchlaufen die Softwareentwickler ein umfassendes Rebranding, um unter anderem ihre weitreichende Kompetenz für das Thema KI zukünftig noch stärker in den Fokus zu rücken.
Die blaue, violette und grüne Seite des Würfels repräsentieren jeweils einen der drei Geschäftsbereiche: Beratung, Konzept und Kreation sowie Softwareentwicklung. Ein kleinerer, in der Mitte dieses Würfels schwebender Kubus symbolisiert wiederum das Element der Logik als verbindenden Kern des Schaffens in allen drei Bereichen. Die Bedeutung der KI findet sich auch im umlaufenden „Logik-Loop“ und spiegelt damit die wichtige Rolle der Technologie innerhalb des Leistungsspektrums wider. Das neue Logo des Unternehmens am Campus Fichtenhain — eine Erweiterung und Verfeinerung des alten Signets — bildet seine volle Expertise und Leistungsbreite ab. „Wir setzen KI bereits seit Jahren ein, um interne Prozesse effizienter zu gestalten und natürlich ,um Möglichkeiten und Grenzen der Technik auszuloten“, berichtet Geschäftsführer Christopher Borchert. „Uns war klar, dass mit der Etablierung von KI eine fundamentale Veränderung nahezu aller Bereiche des Arbeits- und Wirtschaftslebens einhergehen würde. Darauf haben wir uns gut vorbereitet.“ Mit breiter Brust positioniert sich App Logik nun ganz neu am Markt.

Als Gesicht dieses unternehmerischen Wandels fungiert Alexander Rettke im Bereich des New Business Development, der die Neuausrichtung angesichts der sich verändernden Welt maßgeblich vorangetrieben hat. „Viele Unternehmen, die an uns herantreten, sind verunsichert“, steigt er ins Gespräch ein. „Sie haben zwar das Gefühl, etwas tun zu müssen, aber oft noch keine genaue Vorstellung davon, ob und wie ihnen KI überhaupt weiterhelfen kann. Im ausführlichen Beratungsgespräch ermitteln wir Problemfelder und prüfen dann, inwiefern künstliche Intelligenz eine Lösung liefern könnte.“ Ganz am Anfang steht die Prüfung der „KI-Readiness“. Mithilfe eines Fragebogens wird herausgefunden, welche technischen Voraussetzungen für die Umstellung auf künstliche Intelligenz bereits gegeben sind. „Liegen alle wichtigen Daten in digitaler Form vor, gibt es eine konsistente Ordnerstruktur und ein formatiertes Ablagesystem? Welche Software wird verwendet? Alle diese Fragen müssen vorab geklärt werden“, weiß der gebürtige Neusser. Betriebe, die heute noch Papierakten wälzen, sollten die gegenwärtige technische Entwicklung unbedingt als Anreiz verstehen, die überfällige Digitalisierung mit Nachdruck voranzutreiben. „Agilität ist heute wichtiger denn je, denn die Entwicklungszeiträume werden immer kürzer“, mahnt Rettke. KI dürfe allerdings kein reiner Selbstzweck sein, denn es gehe um weitaus mehr, als darum, eine neue Software aufzuspielen und zur Anwendung zu bringen: „Die Implementierung von KI ist in eine ganzheitliche Strategie eingebettet, die Teil der Unternehmensphilosophie werden muss“, erläutert Rettke. „Zu dieser Strategie gehört es auch, die Mitarbeiter entsprechend zu informieren, ihnen Ängste zu nehmen und sie dann mit der Technik vertraut zu machen.“

Zwei konkrete Anwendungsbereiche illustrieren die vielfältigen Möglichkeiten, die die künstliche Intelligenz bietet: So arbeitet App Logik für einen Kunden aktuell an einer KI-basierten Software, die das selbstständige Einlesen komplexer Datensätze, die Kategorisierung nach bestimmten Parametern und das Auslesen relevanter Informationen ermöglicht. „Es handelt sich um umfangreiche Beschreibungen von Bauelementen“, geht Borchert ins Detail. „Diese Dokumente werden aktuell noch von Mitarbeitern durchgearbeitet, die die relevanten Daten dann händisch in andere Formulare übertragen. Ein Riesenaufwand, der zukünftig von einem Bot übernommen wird.“ Kaum weniger spannend ist das Thema „Reinforcement Learning“, zu Deutsch etwa „Verstärktes Lernen“: Dabei lernt ein KI-Agent im Trial-and-Error-Verfahren, in einer simulierten Umgebung Entscheidungen zu treffen, die ihn zu einem vordefinierten Ziel führen. „Das kann zum Beispiel sehr hilfreich in der Materialbedarfsplanung (MRP) der Fertigungsindustrie sein“, weiß Familienvater Rettke. „Die KI simuliert Einkauf, Lagerung und Weiterverarbeitung von Rohstoffen über Zeiträume von bis zu einer Million Jahren, um Optimierungspotenziale zu ermitteln. Am Ende steht eine ganz konkrete Handlungsempfehlung. Ein Mensch könnte das gar nicht leisten.“

Während Borchert und Rettke diese Beispiele erläutern, wird klar, wie tief sie in die Welt des Kunden eintauchen müssen. „Wir werden in der Zusammenarbeit tatsächlich selbst zu Spezialisten auf dem jeweiligen Gebiet“, sagt Borchert nicht ohne Stolz. „Nur so können wir die maßgeschneiderte Lösung liefern, die der Kunde braucht.“ Es ist auch eine gute, tröstliche Nachricht für alle Technikskeptiker: Ohne logisch denkende, menschliche Köpfe im Hintergrund ist auch die beste KI nichts wert.
App Logik GmbH
Campus Fichtenhain 44
47807 Krefeld
Telefon: 02151 – 8206600
E-Mail: dev@app-logik.de
app-logik.de
Fotos: Niklas Breuker